Ălpreise legen wieder zu - NervositĂ€t vor baldigem Ende der Waffenruhe im Iran
21.04.2026 - 17:35:31 | dpa.deAngesichts der bald auslaufenden Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA hielten sich die Bewegungen aber in relativ engen Grenzen.
Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Juni kostete zuletzt 96,58 Dollar und damit 1,15 Prozent mehr als am Vortag. Die US-Sorte WTI legte etwas stÀrker zu.
Im Fokus der Anleger blieb der Iran-Krieg. Eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Teheran und den Vereinigten Staaten ist derzeit ungewiss. Zwar soll sich US-VizeprĂ€sident JD Vance Medien-Angaben zufolge fĂŒr eine Reise in die pakistanische Hauptstadt Islamabad bereithalten. Eine offizielle BestĂ€tigung gab es aber zunĂ€chst nicht. Auch von iranischer Seite fehlten eindeutige offizielle Signale fĂŒr eine Dialogbereitschaft. Die 14-tĂ€gige Waffenruhe lĂ€uft in der Nacht zum Donnerstag mitteleuropĂ€ischer Zeit ab.
Zentraler Streitpunkt bleibt die US-Seeblockade iranischer Schiffe und HĂ€fen. PrĂ€sident Donald Trump teilte auf Truth Social mit, dass er an der MaĂnahme festhalte, bis es eine Vereinbarung gebe. Teheran knĂŒpft die Teilnahme an GesprĂ€chen nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen jedoch an die Aufhebung der Seeblockade.
Sollten die USA und der Iran vor Mittwochabend Washingtoner Zeit keine neue Vereinbarung treffen, könnte der Krieg erneut losbrechen. Trump hatte fĂŒr den Fall erneut mit zerstörerischen Angriffen gedroht. Wegen der verfahrenen Lage insbesondere in der fĂŒr den Welthandel wichtigen StraĂe von Hormus waren die Ălpreise zuletzt wieder deutlich gestiegen. Sie waren in den vergangenen Tagen starken Schwankungen ausgesetzt gewesen, da sich die EinschĂ€tzungen zum Stand der Verhandlungen und zur Schiffbarkeit der StraĂe von Hormus rasch Ă€nderten.
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