Ălpreise geben etwas nach
Veröffentlicht am: 04.03.2024 um 12:50 Uhr | dpa.deUm die Mittagszeit kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 83,29 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Freitag. Der Preis fĂŒr ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Lieferung fiel um 33 Cent auf 79,64 Dollar.
Am Sonntag war bekannt geworden, dass die groĂen ĂlförderlĂ€nder ihr Angebot weiterhin knapp halten. Mehrere LĂ€nder des Ălverbunds Opec+ bestĂ€tigten, ihre FörderkĂŒrzungen von rund zwei Millionen Barrel je Tag bis Mitte des Jahres fortzufĂŒhren. "Ziel ist es, die StabilitĂ€t und das Gleichgewicht der ĂlmĂ€rkte zu unterstĂŒtzen", heiĂt es in einer Stellungnahme der Opec.
Die Entscheidung sorgte am Ălmarkt nicht fĂŒr Ăberraschung. Sie war von Fachleuten weitgehend erwartet worden, weil das Rohölangebot aus anderen Teilen der Welt wie den USA derzeit reichlich ist.
Ein wichtiger Grund fĂŒr die VerlĂ€ngerung dĂŒrfte auch die schwache Konjunkturentwicklung in groĂen VerbrauchslĂ€ndern und -regionen sein, besonders in China und Europa. Die Nachfrage nach Ăl, Benzin und Diesel dĂŒrfte damit auf absehbare Zeit verhalten bleiben.
