Sachsen-CDU steht im Spritpreis-Streit hinter Reiche
11.04.2026 - 16:39:15 | dpa.deDie Bundesregierung mĂŒsse jetzt geschlossen handeln, erklĂ€rte GeneralsekretĂ€r Tom Unger. Die VorschlĂ€ge der SPD zur Entlastung seien kurzfristig gedacht, wirtschaftlich riskant und wenig zielfĂŒhrend.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche hatte am Vortag SPD-Finanzminister Lars Klingbeil scharf attackiert. Der Koalitionspartner sei zuletzt damit aufgefallen, "VorschlĂ€ge zu unterbreiten, die teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwĂŒrdig sind", hatte Reiche erklĂ€rt.
Klingbeil hatte eine MobilitĂ€tsprĂ€mie oder eine zeitlich befristete Senkung der Energiesteuer vorgeschlagen. Finanziert werden solle das durch eine Ăbergewinnsteuer fĂŒr die Energiekonzerne. Reiche plĂ€dierte dagegen fĂŒr eine zeitweise Anhebung der Pendlerpauschale.
Die sĂ€chsische CDU spricht sich fĂŒr eine Aussetzung der CO2-Bepreisung, steuerliche Entlastungen und eine gezielte UnterstĂŒtzung fĂŒr energieintensive Unternehmen aus. Es dĂŒrfe nicht lĂ€nger gestritten, es mĂŒsse geliefert werden, erklĂ€rte Unger.
Die Spitzen von Union und SPD wollen am Sonntag in einem Koalitionsausschuss ĂŒber mögliche MaĂnahmen beraten.
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