Die Safran-Aktie gewinnt nach erneut starkem Wachstum an Profil
Veröffentlicht: 17.07.2026 um 18:06 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)
Der Luft- und Raumfahrtkonzern Safran (ISIN FR0000130809) meldete fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2024 einen Umsatz von 24,9 Milliarden Euro, was einem Plus von 18,3 Prozent gegenĂŒber 2023 entspricht, und unterstreicht damit die dynamische Entwicklung der Safran-Aktie fĂŒr Anleger, die auf wachstumsstarke Industriewerte setzen.
Safran-Aktie mit RĂŒckenwind durch zweistelliges Umsatzwachstum
Laut den veröffentlichten Unternehmenszahlen fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2024 erzielte Safran einen Konzernumsatz von 24,9 Milliarden Euro gegenĂŒber 21,0 Milliarden Euro im Jahr 2023, was einem Anstieg um 18,3 Prozent entspricht und die starke Nachfrage nach zivilen Flugtriebwerken und Serviceleistungen widerspiegelt.
Der bereinigte operative Gewinn (Recurring Operating Income) lag 2024 bei 5,0 Milliarden Euro gegenĂŒber 4,1 Milliarden Euro im Vorjahr, sodass die Kennzahl um rund 22 Prozent zulegte und Safran seine ProfitabilitĂ€t im KerngeschĂ€ft weiter ausbauen konnte.
Der bereinigte Nettogewinn erreichte im GeschĂ€ftsjahr 2024 nach Unternehmensangaben 3,2 Milliarden Euro, verglichen mit 2,6 Milliarden Euro im Jahr 2023, womit das Ergebnis um rund 23 Prozent zunahm und der Konzern damit seine FĂ€higkeit unterstreicht, zusĂ€tzliches Wachstum in höhere ErtrĂ€ge zu ĂŒbersetzen.
Freier Cashflow und Dividende stĂŒtzen die Safran-Aktie
FĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2024 berichtete Safran einen freien Cashflow in Höhe von 3,1 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr 2,9 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden, was einem Zuwachs von rund 200 Millionen Euro entspricht und die finanzielle FlexibilitĂ€t des Konzerns fĂŒr Investitionen und AusschĂŒttungen erhöht.
Auf Basis der starken Ergebnisse schlug das Management fĂŒr 2024 eine Dividende von 3,00 Euro je Aktie vor, nachdem fĂŒr 2023 noch 2,40 Euro je Aktie gezahlt worden waren, sodass die AusschĂŒttung um 25 Prozent anstieg und die Safran-Aktie zusĂ€tzlich ĂŒber eine attraktive Cash-Komponente fĂŒr langfristige Investoren verfĂŒgt.
Der Auftragsbestand im Triebwerks- und Servicesegment bleibt zugleich hoch: FĂŒr das Ende des GeschĂ€ftsjahres 2024 bezifferte Safran den Gesamtauftragsbestand auf rund 79 Milliarden Euro, was gegenĂŒber den rund 74 Milliarden Euro zum Ende 2023 einem Anstieg um etwa 5 Milliarden Euro entspricht und die langfristige VisibilitĂ€t des GeschĂ€fts erhöht.
Ausblick und Guidance mit besonderem Fokus auf Marge
FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr 2025 stellte Safran in seiner Prognose ein weiteres Umsatzplus in Aussicht und geht von einem organischen Wachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich aus, was die Erwartung fortgesetzter Nachfrage nach Mittelstreckenflugzeugen und zugehörigen Triebwerken reflektiert.
Bei der ProfitabilitĂ€t peilt das Management fĂŒr 2025 einen erneuten Anstieg des bereinigten operativen Gewinns an und stellte eine Verbesserung der Marge gegenĂŒber 2024 in Aussicht, wobei die operative Marge von rund 20 Prozent im Jahr 2024 ausgehend weiter steigen soll und damit fĂŒr Anleger zu einem zentralen Beobachtungspunkt wird.
Zugleich bestĂ€tigte Safran fĂŒr 2025 das Ziel, erneut einen freien Cashflow im Milliardenbereich zu erwirtschaften; die Spanne in der Guidance bewegt sich dabei im Bereich von oberhalb 3 Milliarden Euro, sodass der Konzern seine FĂ€higkeit zur selbstfinanzierten Expansion und zu stabilen AusschĂŒttungen unterstreicht.
Triebwerke als Kernprodukt im Wachstumspfad
Eine zentrale Ertragsquelle bleibt das Triebwerk LEAP fĂŒr die Flugzeugfamilien Airbus A320neo und Boeing 737 MAX, das im Jahr 2024 laut Segmentberichten mit einem deutlichen Anstieg der ausgelieferten StĂŒckzahlen auf rund 2.500 Einheiten gegenĂŒber etwa 2.000 Einheiten im Jahr 2023 zur Umsatzdynamik beitrug.
Die ServiceumsĂ€tze fĂŒr zivile Triebwerke stiegen 2024 ebenfalls krĂ€ftig und lagen nach Unternehmensangaben um rund 20 Prozent ĂŒber dem Vorjahresniveau, was die zunehmende Bedeutung des Aftermarket-GeschĂ€fts fĂŒr die Ergebnismarge und damit indirekt fĂŒr die Bewertung der Safran-Aktie unterstreicht.
Mit dem Ausbau der LEAP-Produktion und einem hohen Anteil langfristiger WartungsvertrÀge stÀrkt Safran die wiederkehrenden Erlösströme, sodass das Unternehmen weniger abhÀngig von zyklischen Neubestellungen bleibt und das GeschÀftsmodell insgesamt robuster aufgestellt ist.
Kurs und Bewertung der Safran-Aktie im Marktvergleich
Die Safran-Aktie notierte an der Heimatbörse Euronext Paris per 31.12.2024 bei rund 210 Euro, nachdem sie zum Jahresende 2023 noch bei etwa 160 Euro gelegen hatte, womit der Titel innerhalb eines Jahres um rund 31 Prozent zugelegt hat und die operative Entwicklung im Kursverlauf gespiegelt wird.
Mit dieser Kursentwicklung bewegt sich die Safran-Aktie nahe an ihrer damaligen 52-Wochen-Spitze, die im Verlauf des Jahres 2024 mit rund 215 Euro erreicht wurde, was fĂŒr Anleger ein Hinweis darauf ist, dass der Markt die starke Ergebnisdynamik und den hohen Auftragsbestand bereits zu einem erheblichen Teil im Preis berĂŒcksichtigt.
Auf Basis des bereinigten Nettogewinns von 3,2 Milliarden Euro fĂŒr 2024 und einer Marktkapitalisierung von rund 88 Milliarden Euro per Ende 2024 ergibt sich ein Kurs-Gewinn-VerhĂ€ltnis im Bereich von etwa 27, was Safran im europĂ€ischen Luftfahrtsektor im oberen Bewertungsband positioniert.
Fakten zur Safran-Aktie
- Unternehmen: Safran S.A.
- ISIN: FR0000130809
- Ticker: SAF
- Handelsplatz: Euronext Paris
- Kurs (Stand 31.12.2024, 17:30 Uhr): 210,00 Euro
- Marktkapitalisierung: 88,0 Milliarden Euro (Stand 31.12.2024)
- Sektor / Branche: Luft- und Raumfahrt, Verteidigung
- Indexzugehörigkeit: CAC 40
- NĂ€chstes Earnings-Datum: 27.02.2025
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