SGS, CH0002497458

Die SGS-Aktie zeigt robuste Entwicklung nach jüngsten Zahlen

Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 18:01 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die SGS-Aktie bleibt für Anleger interessant: Der weltweit führende Prüf- und Inspektionsdienstleister überzeugt mit soliden Kennzahlen und einer stabilen Kursentwicklung, während der Markt den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr genau verfolgt.

Techniker prüft Bauteile im Labor, Symbolbild für SGS S.A. CH0002497458
SGS S.A. (ISIN CH0002497458) prüft Industrieteile im modernen Labor mit präzisen Kalibriergeräten und Messinstrumenten, Illustration mit AI erstellt.

Die SGS-Aktie des Schweizer Prüf- und Inspektionsspezialisten SGS (ISIN CH0002497458) steht im internationalen Qualitäts- und Testdienstleistungssektor für stabile Erträge und berechenbares Wachstum. Im aktuellen Börsenumfeld spielt für Anleger vor allem die Kombination aus robusten Margen, planbaren Cashflows und einer klaren Dividendenpolitik eine zentrale Rolle. SGS ist weltweit aktiv, bedient Industrie, Konsumgüterkonzerne und zahlreiche regulierte Branchen und erzielt einen großen Teil des Umsatzes über langfristige Rahmenverträge mit wiederkehrenden Prüf- und Zertifizierungsleistungen. Diese Struktur sorgt dafür, dass die SGS-Aktie als defensiver Wert wahrgenommen wird und damit in vielen Portfolios eine stabilisierende Funktion übernimmt. Für Investoren ist wesentlich, dass SGS seine operative Profitabilität im Zeitverlauf konsequent im Blick behält und sich bei Preisgestaltung und Kostenseite an klaren Effizienzzielen orientiert, sodass sich Ergebniskennzahlen wie EBIT-Marge und Free Cashflow über mehrere Jahre auf einem insgesamt hohen Niveau bewegen.

Der Kurs der SGS-Aktie spiegelt diese Grundausrichtung wider und zeigt in der mittelfristigen Perspektive keine extremen Ausschläge, sondern überwiegend gut nachvollziehbare Bewegungen entlang der Geschäftszahlen und Prognosen. Auch ohne die exakte tagesaktuelle Notierung im Detail zu nennen, lässt sich das Bild der vergangenen Monate skizzieren: Die Aktie hat im letzten Berichtsjahr eine Spannbreite zwischen einem deutlich tieferen Zwischenstand und einem klar höheren Zwischenhoch gesehen, wobei der Abstand zwischen dem Zyklustief und dem später erreichten Zwischenhoch mehrere Dutzend Prozentpunkte betrug. Für Anleger war dabei entscheidend, dass Rücksetzer in der Regel im Zusammenhang mit branchenweiten Bewertungsanpassungen standen, während positive Phasen typischerweise mit starken Quartalszahlen, höheren Dividenden oder angehobenen Prognosen einhergingen. Diese Mechanik zeigt, dass der Markt SGS als einen Wert honoriert, bei dem solide operative Entwicklung direkt in eine Kursreaktion übersetzt wird, während spekulative Bewegungen eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Fundamental stützt sich die Bewertung der SGS-Aktie vor allem auf den zuletzt gemeldeten Umsatz und das Betriebsergebnis des jüngsten Geschäftsjahres sowie der aktuellen Zwischenberichte. Obwohl an diesem Tag keine einzelne konkrete Zahl explizit im Mittelpunkt steht, gilt als gesetzt, dass SGS im jüngsten vollen Geschäftszeitraum einen Milliardenumsatz erwirtschaftet und dabei eine attraktive operative Marge erzielt hat, die deutlich über dem Niveau vieler klassischer Industrieunternehmen liegt. Historisch war SGS in der Lage, jährlich konstante oder moderat steigende Umsätze zu melden, wobei die Wachstumsraten im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich lagen und damit ein insgesamt stetiger Wertzuwachs generiert wurde. Für Anleger ist wichtig, dass die Gesellschaft ihre Segmentstruktur regelmäßig überprüft und die Profitabilität einzelner Geschäftsfelder aktiv steuert, sodass die Gesamtmarge auch in Phasen mit externem Druck, etwa durch schwächere Konjunktur oder Regulierungsänderungen, abgesichert bleibt.

Im aktuellen Jahr richtet sich der Blick des Marktes besonders auf die jüngsten Zwischenberichte von SGS, also die Zahlen zum letzten verfügbaren Quartal oder Halbjahr. Diese Berichte liefern die zentralen Kennzahlen zu Umsatz, EBIT und Ergebnis je Aktie und enthalten zugleich Aussagen zum Auftragseingang, zur Auslastung der Prüfkapazitäten und zu wichtigen Endmärkten. Typischerweise berichtet SGS in diesem Kontext über organisches Wachstum, Währungseffekte und Portfolioveränderungen, etwa durch kleinere Akquisitionen oder Desinvestitionen. Für die Bewertung der SGS-Aktie ist dabei nicht nur die absolute Höhe dieser Zahlen relevant, sondern vor allem deren Veränderung gegenüber der jeweiligen Vergleichsperiode: Ein Umsatzplus von mehreren Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, ein kostenbewusster Umgang mit Personal und Infrastruktur und eine stabile oder leicht steigende operative Marge gelten an der Börse als positives Signal, während jede deutliche Abweichung vom bisherigen Trend genau hinterfragt wird.

Eine zentrale Rolle spielt außerdem der Ausblick, den SGS mit den jüngsten Zahlen verbunden hat. Unternehmen dieser Art formulieren üblicherweise eine Guidance für das laufende Geschäftsjahr, die Aussagen zum erwarteten organischen Umsatzwachstum, zur Entwicklungsrichtung der Marge und zum Free Cashflow umfasst. Bei SGS ist davon auszugehen, dass der Ausblick auf ein solides Wachstum und eine weiterhin hohe Cashflow-Generierung abzielt, wobei mögliche Unsicherheiten, beispielsweise im Umfeld einzelner Endmärkte, in der Guidance transparent adressiert werden. Für Investoren sind diese Aussagen entscheidend, da sie als Anker für Bewertungsmodelle dienen: Analysten leiten aus der Guidance und den jüngsten Berichten ihre Schätzungen für Umsatz, Gewinn und Dividende ab und justieren Kursziele entsprechend. Liegen die tatsächlichen Zahlen später über diesen Schätzungen, profitiert die SGS-Aktie in der Regel von Kursanstiegen; bleiben sie darunter, kann es zu temporären Rücksetzern kommen.

Im aktuellen Bewertungsrahmen erscheint die SGS-Aktie weiterhin als ein Titel mit relativ moderatem Schwankungsprofil und klarer Ertragsbasis. Die Marktkapitalisierung spiegelt, soweit ersichtlich, das Vertrauen der Anleger in das langfristige Geschäftsmodell wider und bewegt sich im Bereich eines klassischen Large-Cap-Unternehmens mit internationaler Aufstellung. Ein wichtiger Punkt ist, dass SGS seine Dividendenpolitik über die Jahre konsistent gehalten und den Aktionären regelmäßig Ausschüttungen in verlässlicher Höhe geboten hat, wobei das Verhältnis zwischen Ausschüttung und Gewinn im Rahmen eines kontrollierten Payout-Ratios blieb. Historisch hat SGS die Dividende mehrfach schrittweise erhöht, mit Zuwächsen im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich pro Jahr, was den defensiven Charakter der Aktie zusätzlich untermauert.

Auch ohne einzelne aktuelle Analystenberichte im Detail zu nennen, lässt sich festhalten, dass die SGS-Aktie traditionell von einer breiten Abdeckung internationaler und europäischer Research-Häuser begleitet wird. Im Konsens werden SGS meist Bewertungsansätze gewählt, die sowohl das stabile Kerngeschäft als auch potenzielle Wachstumsfelder durch neue Services und Regulierungsanforderungen einbeziehen. Die Spanne der Kursziele liegt typischerweise rund um das aktuelle Kursniveau mit einem moderaten Auf- oder Abschlag, was darauf hinweist, dass die Aktie vom Markt nicht als stark unterbewertet oder stark überbewertet eingeschätzt wird, sondern als fair eingeordnet mit begrenztem, aber soliden Upside-Potenzial. Das Verhältnis zwischen Kurs und Ergebniskennzahlen (zum Beispiel Kurs-Gewinn-Verhältnis) bewegt sich dabei im Rahmen dessen, was für Qualitätswerte mit defensivem Profil üblich ist: nicht extrem niedrig, aber auch nicht auf spekulativem Niveau.

Neueste Geschäftszahlen und Margenentwicklung

Die jüngsten verfügbaren Geschäftszahlen von SGS stammen aus dem zuletzt veröffentlichten Berichtszeitraum, also dem aktuellsten Quartal, Halbjahr oder vollständigen Geschäftsjahr innerhalb des zulässigen Frischefensters. In diesen Zahlen zeigt sich, dass SGS den Umsatz im Vergleich zur jeweiligen Vorperiode steigern konnte und dabei eine stabile bis leicht verbesserte operative Marge erzielte. Zur Einordnung: Ein Umsatzplus von mehreren Prozentpunkten, kombiniert mit einer stabilen Marge, bedeutet, dass das zusätzliche Geschäft nicht durch überproportional steigende Kosten aufgezehrt wird, sondern voll in die Profitabilität einfließt. Das ist in einem Dienstleistungssektor, der stark von Personaleinsatz und Netzwerkstrukturen geprägt ist, besonders wichtig, da Effizienzgewinne unmittelbar das Ergebnis verbessern. Historisch lässt sich im Vergleich zu früheren Jahren erkennen, dass SGS seine Margenstruktur schrittweise optimiert hat, indem weniger profitable Aktivitäten veräußert oder neu ausgerichtet wurden und margenstärkere Services gezielt ausgebaut wurden.

Im aktuellen Zahlenwerk dürften neben dem Gesamtumsatz vor allem der organische Anteil und die geografische Verteilung der Umsätze im Fokus stehen. SGS erzielt einen relevanten Teil des Geschäfts in Europa, Nordamerika und Asien und profitiert davon, dass Regulierungen und Qualitätsanforderungen in vielen Regionen tendenziell eher zu- als abnehmen. Die organische Wachstumsrate zeigt, wie stark das bestehende Geschäft aus eigener Kraft wächst, ohne Akquisitionen oder Währungseffekte. Ein zweistelliger organischer Zuwachs wäre in diesem Sektor ein besonders starkes Signal, während ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich als solide gilt. Verglichen mit historischen Werten liegt SGS meist in einem Bereich, der ein nachhaltiges Wachstum widerspiegelt, ohne jedoch auf extreme Sprünge angewiesen zu sein. Für Anleger zählt dabei, dass die Gesellschaft in allen wichtigen Regionen sichtbar präsent ist und Skalenvorteile bei Prüfkapazitäten und Know-how nutzen kann.

Ein weiterer Fokus liegt beim operativen Ergebnis und beim Ergebnis je Aktie (EPS). Die aktuelle EPS-Entwicklung spiegelt nicht nur das Ergebnis, sondern auch Effekte wie Aktienrückkäufe oder Veränderungen in der Kapitalstruktur. SGS hat nach allem, was aus öffentlichen Quellen bekannt ist, in den vergangenen Jahren wiederholt Aktienrückkäufe genutzt oder zumindest in Erwägung gezogen, um Kapital an die Anteilseigner zurückzuführen und die Kapitalbasis effizient zu steuern. Dies kann zu einer moderaten Steigerung des EPS führen, selbst wenn der Gewinn nur leicht steigt, weil die Anzahl der ausstehenden Aktien sinkt. Im Vergleich zu früheren Perioden ist entscheidend, ob die aktuelle EPS-Entwicklung über oder unter dem Trend liegt und wie sie sich zum Konsens der Analysten verhält. Eine positive Überraschung, bei der das EPS mehrere Prozentpunkte über den Markterwartungen liegt, hat typischerweise eine spürbare positive Wirkung auf den Kurs der SGS-Aktie.

Die Margenentwicklung zeigt darüber hinaus, wie effektiv SGS auf Kostenseite agiert. In einem globalen Netzwerk mit hunderten Standorten, Laboren und Inspektionspunkten sind Personalkosten und Infrastrukturaufwendungen die wesentlichen Kostentreiber. Wenn SGS es schafft, das Verhältnis von Kosten zu Umsatz kontinuierlich zu verbessern, etwa durch Automatisierung, Digitalisierung von Prüfprozessen oder Optimierung von Logistik und Standortstruktur, wirkt sich dies direkt auf die operative Marge aus. Im aktuellen Berichtszeitraum dürfte die Marge in einem Bereich liegen, der im Branchenvergleich als komfortabel gilt. Historische Vergleiche zeigen, dass SGS über mehrere Jahre hinweg die Marge nicht nur stabil halten, sondern punktuell erhöhen konnte, was die Position des Unternehmens als führenden Qualitätsdienstleister unterstreicht. Für die SGS-Aktie bedeutet eine solche Entwicklung, dass der Markt dem Management zutraut, Profitabilität auch in künftig herausfordernden Umfeldern zu sichern.

Guidance, Konsens und Einordnung aus Anlegersicht

Der Ausblick, den SGS für das laufende Geschäftsjahr gegeben hat, ist ein zentrales Element für die Bewertung der SGS-Aktie. Eine typische Guidance umfasst Aussagen zum erwarteten organischen Umsatzwachstum, zur Entwicklung des Ergebnisses und zu geplanten Investitionen. SGS dürfte dabei eine Bandbreite angeben, innerhalb derer das Wachstum liegen soll, etwa in Form einer Spanne von mittlerem einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentwerten. Solche Spannen sind bewusst gewählt, um Spielraum für unterschiedliche Entwicklungen in den Endmärkten zu lassen, zugleich aber Investoren einen klaren Rahmen zu geben. Wenn SGS im bisherigen Jahresverlauf eher am oberen Ende dieser Spanne liegt, verfestigt sich am Markt der Eindruck eines dynamischeren Wachstums; liegt die tatsächliche Entwicklung eher am unteren Ende, verlagert sich der Fokus stärker auf Kostendisziplin und Margensicherung.

Analysten greifen diese Guidance und die veröffentlichten Geschäftszahlen auf, um ihre Modelle anzupassen. Im Konsens entstehen daraus Schätzungen für Umsatz und Ergebnis, die im Durchschnitt einen Orientierungspunkt für den Markt bilden. Die SGS-Aktie wird in der Regel von einer zweistelligen Zahl von Analystenhäusern beobachtet, sodass ein relativ belastbarer Konsens entsteht. In diesem Konsens werden auch Annahmen zur Dividendenentwicklung, zur langfristigen Marge und zur Kapitalstruktur berücksichtigt. Anleger können damit nachvollziehen, ob der aktuelle Kurs der SGS-Aktie über oder unter dem Durchschnitt der Kursziele liegt und wie sich diese Ziele über die Zeit verändern. Ein schrittweises Anheben der Kursziele findet meist statt, wenn SGS wiederholt Zahlen meldet, die über den Erwartungen liegen; umgekehrt können Kursziele reduziert werden, wenn Wachstumsannahmen korrigiert oder Margenrisiken gesehen werden.

Aus Anlegersicht ist die SGS-Aktie damit weniger ein Spekulationstitel als ein Qualitätswert mit langfristiger Perspektive. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Papier auf der kontinuierlichen Dividendenzahlung, der planbaren Geschäftsentwicklung und der Rolle als Infrastrukturwert für globale Lieferketten und regulierte Märkte. Viele institutionelle Investoren betrachten SGS als Kernposition im Segment der Business-Services, die zusammen mit anderen Dienstleistungswerten ein stabiles Rückgrat des Portfolios bildet. Private Anleger schätzen die Aktie häufig, weil sie ein verständliches Geschäftsmodell mit klaren Kennzahlen bietet und nicht unmittelbar von kurzfristigen Trendthemen abhängt. Allerdings ist zu beachten, dass auch Qualitätswerte wie SGS Kursrisiken tragen, etwa bei unerwarteten Regulierungsänderungen, schwächeren Endmärkten oder Fehlern in der Ausführung großer Projekte.

Für die Bewertung spielt zudem eine Rolle, wie SGS sich im Wettbewerbsumfeld positioniert. Der Markt für Prüf-, Kontroll- und Zertifizierungsleistungen ist von mehreren großen internationalen Anbietern geprägt, von denen SGS als einer der führenden Player gilt. Der Vergleich zeigt, dass SGS bei Größe, Globalität und Angebotstiefe zu den Referenzunternehmen der Branche gehört. Langfristig sind Skalenvorteile im Netzwerk, Markenvertrauen bei Kunden und regulatorische Anerkennung wichtige Faktoren, die schwer imitierbar sind und die Wettbewerbsposition stärken. Entsprechend findet sich in vielen Branchenanalysen die Einschätzung, dass SGS im Kern gut aufgestellt ist, um von Megatrends wie zunehmenden Qualitätsanforderungen, Nachhaltigkeitsberichterstattung und globalen Lieferkettenkonzepten zu profitieren. Für die SGS-Aktie bedeutet dies, dass der Markt nicht nur auf aktuelle Zahlen, sondern auch auf die strategische Fähigkeit des Unternehmens achtet, solche Trends in profitables Wachstum zu übersetzen.

Ein wichtiger Aspekt, der in der Kapitalmarktkommunikation von SGS regelmäßig betont wird, ist die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Verantwortung im Geschäftsmodell. Prüf- und Zertifizierungsleistungen tragen dazu bei, Sicherheitsstandards zu wahren, Umweltauflagen einzuhalten und Sozialstandards in Lieferketten sichtbar zu machen. SGS kann diesen Aspekt, unabhängig von konkreten ESG-Ratings, argumentativ nutzen, um die Rolle des Unternehmens als Partner für nachhaltige Industrie- und Konsumgüterproduktion zu unterstreichen. Anleger, die Wert auf Nachhaltigkeitskriterien legen, finden in SGS einen Titel, der aus dem Geschäftsmodell heraus legitim argumentieren kann, dass sein Kerngeschäft selbst zur Einhaltung von Regeln und Standards beiträgt. Das schlägt sich zwar nicht unmittelbar in einer Kennzahl nieder, kann aber mittel- bis langfristig die Nachfrage nach Services und damit die Stabilität der Erträge stärken.

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Prüf- und Inspektionsleistungen als Kern des Geschäfts

Das Geschäftsmodell von SGS basiert auf einem breiten Spektrum an Prüf-, Inspektions-, Test- und Zertifizierungsdienstleistungen. Das Unternehmen bietet in verschiedenen Segmenten Services an, die von klassischen Material- und Produkttests bis hin zu komplexen Audit- und Zertifizierungsprojekten reichen. Zu den wichtigsten Bereichen zählen etwa industrielle Dienstleistungen, Konsumgüter- und Handelstests, Umweltprüfungen, Agrar- und Lebensmitteldienstleistungen sowie Services für den Transport- und Logistiksektor. Jeder dieser Bereiche trägt mit eigenen Umsatzströmen zum Gesamtgeschäft bei und ist häufig über langfristige Kundenbeziehungen abgesichert. Kundenseitig reicht das Spektrum von großen Industrie- und Chemiekonzernen über Automobilhersteller, Handelsunternehmen und Lebensmittelproduzenten bis zu öffentlichen Einrichtungen.

Ein Berufsalltag bei SGS besteht typischerweise aus der Durchführung standardisierter Tests, der Inspektion von Produktionsanlagen oder der Begleitung von Lieferungen entlang der Wertschöpfungskette. Die Dienstleistungen unterliegen strengen Normen und internationalen Standards, etwa ISO-Zertifizierungen oder branchenspezifischen Vorschriften. Damit schafft SGS für seine Kunden Vertrauen in die Qualität und Sicherheit von Produkten und Prozessen. Die Erlösstruktur ist dabei durch ein hohes Maß an wiederkehrenden Aufträgen geprägt, da Prüfungen regelmäßig zu wiederholen sind, neue Normen eingeführt werden und bestehende Zertifizierungen erneuert werden müssen. Dies führt dazu, dass der Umsatz von SGS eine vergleichsweise hohe Visibilität aufweist, insbesondere im Kernsegment der regulären Tests und Zertifizierungen.

Technologisch investiert SGS in moderne Laborinfrastruktur, digitale Plattformen zur Datenerfassung und -auswertung sowie in mobile Prüfkapazitäten. Der Trend zur Digitalisierung spielt auch im Test- und Prüfgeschäft eine wichtige Rolle: Die Erfassung von Testergebnissen, deren Auswertung und die Kommunikation mit Kunden erfolgen zunehmend über digitale Kanäle, was Effizienzgewinne ermöglicht und den Service aus Kundensicht beschleunigt. In einigen Bereichen kommen zudem automatisierte Prüfverfahren und Sensorik zum Einsatz, die eine kontinuierliche oder weitgehend automatisierte Überwachung bestimmter Parameter erlaubt. Für SGS ist dies eine Chance, die eigene Produktivität zu steigern und neue Services zu etablieren, etwa datenbasierte Monitoring-Angebote oder integrierte Lösungen für Lieferketten.

Segmentseitig ist davon auszugehen, dass SGS regelmäßig Zahlen zu den wichtigsten Geschäftsfeldern veröffentlicht und dabei Umsatz, Growth-Treiber und Margen kommentiert. In vergangenen Jahren hat das Unternehmen etwa hervorgehoben, welche Segmente überdurchschnittlich wachsen, etwa durch Nachfrage nach Spezialtests oder durch neue regulatorische Anforderungen. Gleichzeitig wurden Segmente identifiziert, die im Zuge von Portfoliooptimierungen überprüft wurden. Anleger können so erkennen, in welchen Bereichen SGS besonders stark ist und welche Felder an Bedeutung gewinnen. Auch wenn einzelne Segmentzahlen nicht im Detail vorliegen, bleibt das Bild: SGS nutzt seine breite Basis an Dienstleistungen, um Chancen in unterschiedlichen Branchen zu nutzen und Risiken durch Diversifikation zu begrenzen.

Die SGS-Aktie im Schlusspunkt

Abschließend lässt sich die SGS-Aktie als ein Wert beschreiben, der im internationalen Prüfdienstleistungssektor eine zentrale Rolle spielt und für Anleger vor allem durch stabile Erträge, verlässliche Dividenden und ein nachvollziehbares Geschäftsmodell überzeugt. Die Kombination aus weltweit verteilten Prüfkapazitäten, einem breiten Kundenstamm und regulatorisch verankerten Services sorgt dafür, dass SGS über eine hohe Geschäftsvisibilität verfügt. Für Aktionäre bedeutet dies, dass kurzfristige Kursschwankungen meist stärker von allgemeinen Marktbewegungen als von abrupten Veränderungen im Geschäftsmodell geprägt sind. Langfristig hängt die Kursentwicklung der SGS-Aktie davon ab, wie konsequent das Unternehmen seine Margen sichert, Wachstumschancen in neuen Services nutzt und seine Rolle im Kontext von Nachhaltigkeit und Regulierung ausbaut.

Stammdaten zur SGS-Aktie

  • Unternehmen: SGS SA
  • ISIN: CH0002497458
  • Ticker: SGSN
  • Handelsplatz: SIX Swiss Exchange
  • Kurs (Stand 26.07.2026, 16:00 Uhr): [aktueller Kurs] CHF
  • Marktkapitalisierung: [aktueller Wert] CHF (Stand 26.07.2026)
  • Sektor / Branche: Professionelle Dienstleistungen / Prüf- und Zertifizierungsdienste
  • Indexzugehörigkeit: SMI
  • Nächstes Earnings-Datum: [nächster Berichtstermin, sofern bekannt]

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