SCCO, US84265V1052

Die Southern-Copper-Aktie profitiert von höherem Gewinn und solider Dividendenrendite

Veröffentlicht am: 17.07.2026 um 05:37 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Southern-Copper-Aktie spiegelt einen deutlich steigenden Gewinn im Geschäftsjahr 2023 und eine solide Dividendenrendite wider. Der lateinamerikanische Kupferproduzent bleibt für Anleger durch hohe Margen und laufende Projekte im Fokus.

SCCO, US84265V1052, Illustration mit AI erstellt.
SCCO, US84265V1052, Illustration mit AI erstellt.

Southern Copper Corporation (ISIN US84265V1052) hat im Geschäftsjahr 2023 einen deutlich höheren Gewinn als im Vorjahr erzielt und unterstreicht mit einer attraktiven Dividendenrendite die Ertragskraft des Unternehmens. Grundlage sind laut dem Geschäftsbericht 2023 eine klare Kostenkontrolle und stabile Produktionsmengen, während der Aktienkurs den fundamentalen Rückenwind widerspiegelt.

Gewinn und Umsatz legen 2023 zu

Der in Peru und Mexiko aktive Kupferproduzent Southern Copper Corporation meldete für das Geschäftsjahr 2023 einen Nettogewinn von rund 2,3 Milliarden US-Dollar, nach etwa 2,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022. Damit ergibt sich ein Gewinnanstieg von knapp 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was die robuste Profitabilität im Umfeld schwankender Metallpreise zeigt.

Beim Umsatz erzielte Southern Copper 2023 Erlöse von rund 10,4 Milliarden US-Dollar, nachdem im Jahr 2022 etwa 9,6 Milliarden US-Dollar erreicht worden waren. Der Umsatzanstieg liegt damit bei gut 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was vor allem auf höhere realisierte Kupferpreise und stabile Absatzmengen zurückgeführt wird. Für Anleger ist insbesondere die Kombination aus wachsendem Umsatz und hohem Cashflow von Bedeutung.

Margenstärke und Dividendenprofil

Die operative Ergebnisentwicklung unterstreicht die Ertragskraft: Aus dem veröffentlichten Zahlenwerk ergibt sich für 2023 eine EBITDA-Größe im Bereich von rund 4,6 Milliarden US-Dollar, gegenüber gut 4,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 7 Prozent und sichert dem Unternehmen eine komfortable operative Marge im internationalen Bergbauvergleich.

Southern Copper verfolgt traditionell eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus den gemeldeten Dividenden eine Ausschüttungssumme von deutlich über 1 Milliarde US-Dollar. Auf Basis des Gewinns entspricht dies einer Ausschüttungsquote von rund der Hälfte des Nettogewinns, wodurch Anleger an den hohen Cashflows aus dem Kupfergeschäft teilhaben.

Kupferpreis und Investitionsprojekte

Die Profitabilität des Unternehmens hängt stark von der Entwicklung des Kupferpreises ab. Im Durchschnitt lag der Kupferpreis 2023 im Bereich von 3,8 bis 4,0 US-Dollar je Pfund und bewegte sich damit leicht über dem Niveau des Jahres 2022. In Kombination mit der Kostenstruktur im lateinamerikanischen Tagebau sorgt dies für solide Margen und unterstützt die Fähigkeit, Investitionsprojekte aus dem laufenden Cashflow zu finanzieren.

Southern Copper investiert kontinuierlich in den Ausbau seiner Minen und Anlagentechnik. Für 2023 werden Investitionen in Sachanlagen und Projekte in einer Größenordnung von rund 1,3 Milliarden US-Dollar berichtet. Im Vergleich zu 2022, als die Investitionen im Bereich von knapp 1,2 Milliarden US-Dollar lagen, bedeutet dies eine Steigerung von rund 8 bis 10 Prozent. Mit diesen Mitteln werden unter anderem Kapazitätserweiterungen, Umweltprojekte und Infrastrukturmaßnahmen an bestehenden Standorten umgesetzt.

Produktionsprofil und operative Basis

Das Kerngeschäft von Southern Copper ist die Förderung und Verarbeitung von Kupfererz in großen Tagebauprojekten in Peru und Mexiko. Die jährliche Kupferproduktion lag 2023 in einer Größenordnung von deutlich über 900.000 Tonnen, womit das Unternehmen zu den weltweit größten integrierten Kupferproduzenten zählt. Gegenüber dem Jahr 2022, in dem die Produktion im Bereich von rund 880.000 Tonnen lag, wird damit ein Produktionsanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich sichtbar.

Neben Kupfer generiert Southern Copper zusätzliche Erlöse aus Nebenprodukten wie Silber, Zink und Molybdän. Diese Metalle tragen im Geschäftsbericht 2023 mehrere hundert Millionen US-Dollar zum Umsatz bei und stabilisieren die Ergebnisentwicklung, wenn der Kupferpreis kurzfristig schwankt. Die Diversifikation im Produktportfolio ist für Anleger insofern relevant, als sie die Abhängigkeit von einem einzelnen Rohstoff reduziert.

Konzernstruktur und Kennzahlen im Vergleich

Southern Copper ist mehrheitlich im Besitz von Grupo Mexico und damit Teil eines größeren lateinamerikanischen Rohstoffverbundes. Die Eigenkapitalbasis ist im Geschäftsbericht 2023 mit einem Wert von deutlich über 9 Milliarden US-Dollar ausgewiesen, während die Nettofinanzverschuldung im mittleren einstelligen Milliardenbereich liegt. Im Vergleich zu vielen Wettbewerbern im Kupfersektor weist das Unternehmen damit eine moderate Verschuldung und eine solide Bilanzstruktur auf.

Die Nettomarge – also der Gewinn im Verhältnis zum Umsatz – bewegt sich 2023 in einem Bereich von rund 22 Prozent und liegt damit über vielen internationalen Bergbauunternehmen, die oft Margen zwischen 10 und 20 Prozent ausweisen. Für Privatanleger ist diese Kennzahl ein Indikator dafür, dass Southern Copper auch bei zeitweise niedrigeren Metallpreisen profitabel arbeiten kann.

Repräsentatives Produkt und Marktstellung

Ein zentrales Produkt von Southern Copper ist raffiniertes Kupfer in Form von Kathoden, die weltweit in der Elektro- und Bauindustrie eingesetzt werden. Kathoden aus den lateinamerikanischen Minen des Konzerns decken einen signifikanten Anteil der regionalen Nachfrage und werden auch nach Nordamerika und Asien exportiert. Der weltweite Trend zur Elektrifizierung und zum Ausbau erneuerbarer Energien sichert dem Kupferprodukt von Southern Copper langfristig einen stabilen Absatzmarkt.

Aktien-Schlussabsatz und Marktwert

Die Southern-Copper-Aktie wird an der New York Stock Exchange in US-Dollar gehandelt und spiegelt mit ihrer Marktkapitalisierung die Stellung des Unternehmens im globalen Kupfermarkt wider. Der Konzern zählt mit seiner Umsatz- und Gewinnbasis zu den größeren Rohstoffwerten im US-Aktienuniversum und bleibt durch seine Dividendenpolitik sowie die laufenden Investitionsprojekte ein beobachteter Titel im Rohstoffsektor.

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