Nachahmer-PrÀparate, Novartis

Nachahmer-PrĂ€parate drĂŒcken bei Novartis zum Jahresstart auf das GeschĂ€ft

28.04.2026 - 07:34:33 | dpa.de

Die starke Konkurrenz durch Nachahmermedikamente im US-Markt hat dem Pharmakonzern Novartis CH0012005267 einen ĂŒberraschend schwachen Jahresstart beschert.

In den ersten drei Monaten bis Ende MĂ€rz mussten die Schweizer einen UmsatzrĂŒckgang um ein Prozent auf 13,1 Milliarden US-Dollar (ca 11,2 Mrd Euro) verkraften. Zu konstanten Wechselkursen ergab sich ein Minus von 5 Prozent, wie Novartis am Dienstag in Basel mitteilte. In den beiden Vorquartalen waren die Einnahmen noch gestiegen. Damit verfehlte der Konzern im ersten Quartal die durchschnittlichen Umsatzerwartungen von Analysten, und auch das operative Ergebnis fiel schlechter aus als gedacht.

So verbuchten die Basler beim operativen Gewinn nominal einen RĂŒckgang um 9 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Dabei belasteten auch höhere Ausgaben fĂŒr Forschung und Entwicklung. FĂŒr Analysten ist aber vor allem der um verschiedene EinflĂŒsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn entscheidend. Mit 4,9 Milliarden Franken sank dieser um 12 Prozent, Experten hatten im Schnitt mit 5,2 Milliarden gerechnet. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von knapp 3,2 Milliarden Dollar, im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 3,6 Milliarden gewesen.

Der Pharmakonzern wird nach frĂŒheren eigenen Angaben in den kommenden Monaten die stĂ€rkste Belastung durch Nachahmer-Medikamente in seiner Geschichte erleben, weil die milliardenschwere Umsatzbringer wie Entresto, Promacta und Tasigna ihren Patentschutz verloren haben. Konzern-Chef Vas Narasimhan hatte die Umsatzbelastung Anfang Februar auf etwa 4 Milliarden US-Dollar geschĂ€tzt. Dabei dĂŒrften die Auswirkungen laut dem Novartis-Lenker in der ersten JahreshĂ€lfte deutlich stĂ€rker ausfallen als in der zweiten.

FĂŒr das Gesamtjahr bestĂ€tigt der Konzern am Dienstag aber seine bisherige Zielsetzung. Zu konstanten Wechselkursen peilt das Management weiterhin ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich an. FĂŒr den operativen Kerngewinn wird ein RĂŒckgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.

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