Traton, DE000TRAT0N7

Die Traton-Aktie bleibt vom Nutzfahrzeug-GeschĂ€ft gestĂŒtzt

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 08:37 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)

Die Traton-Aktie spiegelt die Bedeutung des globalen Nutzfahrzeugmarkts fĂŒr den Volkswagen-Nutzfahrzeugkonzern wider. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Absatz, Marge und Synergien innerhalb der Marken Scania, MAN und Navistar.

Traton, DE000TRAT0N7, Illustration mit AI erstellt.
Traton, DE000TRAT0N7, Illustration mit AI erstellt.

Die Traton-Aktie des Nutzfahrzeugherstellers Traton SE (ISIN DE000TRAT0N7) steht fĂŒr die gebĂŒndelte Lkw- und Bus-Sparte des Volkswagen-Konzerns und damit fĂŒr einen zentralen Teil des europĂ€ischen Nutzfahrzeugmarkts. Das Unternehmen bĂŒndelt Marken wie Scania, MAN und Navistar unter einem Dach und ist als eigenstĂ€ndige börsennotierte Einheit an deutschen HandelsplĂ€tzen vertreten, was der Aktie eine klare Wahrnehmbarkeit im Segment der Transport- und Logistikwerte verschafft.

Traton als Nutzfahrzeug-Holding

Traton SE ist als Holding auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb schwerer Nutzfahrzeuge spezialisiert. Im Konzern werden Lkw, Busse und zugehörige Dienstleistungen wie Wartung, Ersatzteile und Flottenmanagement gebĂŒndelt. Das macht die Traton-Aktie zu einem Hebel auf den weltweiten GĂŒtertransport und auf Konjunkturtrends in Industrie, Bau und Logistik.

Die Marken Scania und MAN bilden im europÀischen Markt eine starke Basis im schweren Lkw-Segment, wÀhrend Navistar insbesondere in Nordamerika eine ErgÀnzung darstellt. Diese geografische und markenbezogene Diversifikation trÀgt dazu bei, dass die Ertragslage nicht allein von einem regionalen Zyklus abhÀngt.

Operative Entwicklung und Vergleichszahlen

Im operativen GeschĂ€ft stehen bei einem Nutzfahrzeughersteller Kennzahlen wie Absatz in StĂŒck, Umsatz, operative Marge und Cashflow im Vordergrund. Gerade im Lkw-Segment sind Margenverbesserungen im Bereich von einigen Prozentpunkten oft entscheidend fĂŒr die Bewertung der Aktie, da die Branche kapitalintensiv ist und zyklisch reagiert. FĂŒr Anleger ist dabei relevant, wie sich Kennzahlen wie die operative Marge im Vergleich zu Vorjahreswerten oder zu Wettbewerbern entwickeln.

Wenn beispielsweise eine operative Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich um mehr als einen Prozentpunkt gegenĂŒber einem Vorjahr steigt, zeigt dies eine deutliche operative Hebelwirkung. In einem kapitalintensiven Modell mit hoher Fixkostenbasis kann eine Verbesserung von etwa 100 Basispunkten bereits signifikant zur Ergebnisentwicklung beitragen. FĂŒr die Einordnung der Traton-Aktie ist daher nicht nur die absolute Höhe, sondern auch die Dynamik solcher Kennzahlen entscheidend.

Nutzfahrzeugmarkt und Zyklik

Der Nutzfahrzeugmarkt ist traditionell zyklisch geprĂ€gt. Auf Phasen starker Nachfrage in Bau, Industrie und Logistik folgen meist Phasen der ZurĂŒckhaltung, wenn Flotten bereits modernisiert sind oder wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen. Die Traton-Aktie reflektiert diese Zyklen, da Investitionsentscheidungen fĂŒr Lkw und Busse hĂ€ufig verschoben werden, sobald Konjunkturindikatoren ein schwĂ€cheres Umfeld signalisieren.

Zugleich wirkt die Nachfrage nach effizienteren, emissionsĂ€rmeren Fahrzeugen als struktureller Treiber. Flottenbetreiber achten zunehmend auf Gesamtbetriebskosten und Emissionen, was die Nachfrage nach neuen Modellen mit moderner Motorentechnik oder alternativem Antrieb unterstĂŒtzt. Traton ist in diesem Umfeld mit seinen Marken in der Lage, neue Produktgenerationen in den Markt zu bringen und damit zusĂ€tzliche Absatzimpulse zu setzen.

Elektrifizierung und Digitalisierung

Ein bedeutendes Thema fĂŒr die Traton-Aktie ist die Elektrifizierung des Nutzfahrzeugportfolios. Elektrische Lkw und Busse sind technologisch anspruchsvoll, da Reichweite, Ladeinfrastruktur und Nutzlast im Vergleich zu Dieselmodellen neu austariert werden mĂŒssen. Der Ausbau von E-Lkw-Programmen und die EinfĂŒhrung serienreifer elektrischer Busse sind dabei zentrale Schritte, um langfristig neue Marktsegmente zu erschließen.

Parallel dazu gewinnt die Digitalisierung von Fahrzeugen und Flotten an Bedeutung. Vernetzte Lkw liefern Daten zur Auslastung, Wartung und Fahrweise, wodurch Betreiber die Effizienz steigern können. Angebote wie Flottenmanagementsysteme, digitale WartungsvertrĂ€ge oder Telematikdienste ergĂ€nzen das klassische FahrzeuggeschĂ€ft und schaffen wiederkehrende Erlösströme. FĂŒr die Bewertung der Traton-Aktie ist relevant, wie stark solche digitalen Dienste im Umsatz- und Ergebnis-Mix wachsen.

Kostenstruktur und Effizienzprogramme

Im Nutzfahrzeugsegment spielen Effizienzprogramme eine zentrale Rolle. Produktions- und Verwaltungskosten mĂŒssen kontinuierlich angepasst werden, um die WettbewerbsfĂ€higkeit zu sichern. Maßnahmen zur BĂŒndelung von Plattformen, gemeinsamen Entwicklung von Komponenten und Optimierung von Lieferketten sollen langfristig die Kosten senken und die ProfitabilitĂ€t stabilisieren.

Wenn durch solche Programme die Kosten je Fahrzeug sichtbar sinken, kann sich dies direkt in einer höheren Marge niederschlagen. FĂŒr Anleger ist die Frage entscheidend, ob Traton in der Lage ist, Synergien zwischen den Marken praktisch zu heben, statt sie nur konzeptionell zu benennen.

Synergien im Volkswagen-Verbund

Traton ist Teil des Volkswagen-Konzerns und kann dadurch auf gemeinsame Beschaffungs-, Entwicklungs- und Finanzierungsstrukturen zurĂŒckgreifen. Synergien entstehen etwa bei der Entwicklung von Antriebstechnologien, bei gemeinsamen Plattformen fĂŒr Nutzfahrzeuge oder bei Finanzierungsangeboten fĂŒr Kunden. Diese Konzernanbindung wirkt in der Regel stabilisierend und kann Skaleneffekte ermöglichen.

Gleichzeitig bleibt Traton als eigenstÀndige börsennotierte Einheit an der Börse sichtbar. Die Traton-Aktie erlaubt Investoren, gezielt an der Entwicklung des NutzfahrzeuggeschÀfts zu partizipieren, ohne die gesamte Breite des Volkswagen-Konzerns abzubilden. Dadurch kann die Aktie auch in Sektorvergleichen innerhalb der Transport- und Industriewerte betrachtet werden.

Marktposition im Vergleich zu Wettbewerbern

Im globalen Nutzfahrzeugmarkt steht Traton im Wettbewerb mit anderen großen Herstellern von schweren Lkw und Bussen. Maßgeblich sind dabei Marktanteile in den wichtigsten Regionen Europa, Nordamerika und ausgewĂ€hlten SchwellenlĂ€ndern. Die Position von Marken wie Scania und MAN im europĂ€ischen Fernverkehr und Bauverkehr ist ein wichtiger Baustein der Gesamtstellung.

Vergleiche mit anderen Herstellern konzentrieren sich hĂ€ufig auf Kennzahlen wie Auslieferungszahlen, Umsatz, operative Marge oder Kapitalrendite. In einem Umfeld, in dem Margen im einstelligen Prozentbereich typisch sind, fĂ€llt bereits ein Unterschied von wenigen Prozentpunkten in der ProfitabilitĂ€t ins Gewicht. Eine Marge, die klar ĂŒber dem Branchendurchschnitt liegt, deutet auf eine starke Preispositionierung, effiziente Produktion oder eine attraktive Service-Durchdringung hin.

Services und Aftermarket-GeschÀft

Neben dem Verkauf von Neufahrzeugen ist das Service- und ErsatzteilgeschĂ€ft ein wesentlicher Ertragsbringer. WartungsvertrĂ€ge, Reparaturen und Originalteile sorgen fĂŒr wiederkehrende UmsĂ€tze ĂŒber den Lebenszyklus eines Lkw oder Busses hinweg. Solche Erlöse sind oft weniger zyklisch als der Neufahrzeugverkauf und können die Ergebnisse in Phasen schwĂ€cherer InvestitionstĂ€tigkeit stabilisieren.

Ein wachsender Anteil von ServiceumsĂ€tzen am GesamtgeschĂ€ft ist daher fĂŒr die Traton-Aktie positiv zu werten, da der Anteil planbarer Erlöse steigt. Zugleich erlaubt ein breites Servicenetz, Kunden enger an die Marken zu binden und Cross-Selling-Potenziale etwa bei digitalen Diensten zu heben.

Finanzierung und Flottenlösungen

Viele Kunden im Nutzfahrzeugsegment nutzen Finanzierungs- und Leasingangebote beim Fahrzeugkauf. Entsprechende Lösungen werden oft ĂŒber eigene oder verbundene Finanzdienstleister angeboten. Solche Produkte ermöglichen es Flottenbetreibern, Fahrzeuge ĂŒber definierte ZeitrĂ€ume mit kalkulierbaren Kosten zu nutzen und Risiken wie Restwerte oder Wartung ĂŒber VertrĂ€ge zu steuern.

FĂŒr Traton entsteht dadurch die Möglichkeit, zusĂ€tzliche ErtrĂ€ge aus Finanzierungsprodukten zu generieren und gleichzeitig die Kundenbindung zu stĂ€rken. Die Traton-Aktie spiegelt auch diesen Aspekt wider, da Ertragsanteile aus Finanzierungs- und Serviceangeboten in die Ergebnisentwicklung einfließen.

Regulatorische Rahmenbedingungen

Der Nutzfahrzeugsektor unterliegt einer Vielzahl von regulatorischen Anforderungen. Emissionsstandards, Sicherheitsvorschriften und Vorgaben zur digitalen Erfassung von Fahr- und Ruhezeiten prĂ€gen den Markt. Hersteller mĂŒssen ihre Produkte kontinuierlich anpassen, um neue Standards zu erfĂŒllen, was hĂ€ufig zusĂ€tzliche Investitionen in Entwicklung und Produktion erfordert.

FĂŒr Traton sind insbesondere strengere Emissionsvorgaben eine Herausforderung und zugleich eine Chance. Modernere Motorengenerationen und alternative Antriebe ermöglichen es, die Einhaltung der Vorgaben sicherzustellen und gleichzeitig effizientere Fahrzeuge anzubieten. Investoren achten darauf, inwieweit solche Anpassungen die Kostenbasis und die Preisgestaltung beeinflussen.

Langfristige Nachfragefaktoren

Langfristig wird der Bedarf an GĂŒtertransport durch strukturelle Trends wie Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und globalen Handel gestĂŒtzt. Der Ausbau von Infrastrukturprojekten und die Nachfrage nach Lieferdiensten im Zuge des E-Commerce wirken sich ebenfalls auf die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen aus. Die Traton-Aktie steht damit nicht nur fĂŒr kurzfristige konjunkturelle Schwankungen, sondern auch fĂŒr die langfristige Entwicklung dieser strukturellen Treiber.

Hinzu kommt der Trend zu einer stÀrkeren Integration von Lieferketten und einer höheren Bedeutung von ZuverlÀssigkeit im Transport. Das eröffnet Herstellern, die effiziente, zuverlÀssige und vernetzte Fahrzeuge anbieten, zusÀtzliche Chancen.

Nachhaltigkeit und ESG-Aspekte

Nachhaltigkeitskriterien gewinnen fĂŒr institutionelle und private Anleger zunehmend an Bedeutung. Im Nutzfahrzeugsektor stehen dabei Themen wie CO2-Emissionen, Ressourceneffizienz und Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt. Traton adressiert diese Aspekte durch die Entwicklung effizienterer Antriebe, die EinfĂŒhrung elektrischer Modelle und Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in der Lieferkette.

FĂŒr die Traton-Aktie bedeutet eine glaubwĂŒrdige ESG-Strategie, dass sie potenziell besser im Fokus von Investoren steht, die Nachhaltigkeitskriterien in ihre Auswahl einbeziehen. Transparente Berichterstattung und klare ZielgrĂ¶ĂŸen sind dabei wichtige Elemente, um Fortschritte messbar zu machen.

Produktportfolio und Baureihen

Traton vereint verschiedene Baureihen im Lkw- und Bussegment. Diese reichen von schweren Fernverkehrs-Lkw ĂŒber Baustellenfahrzeuge bis hin zu Stadt- und Reisebussen. Jede Baureihe adressiert spezifische Anforderungen in Bezug auf Nutzlast, Motorleistung, Effizienz und Komfort.

Ein vielfĂ€ltiges Produktportfolio erlaubt es, unterschiedliche Marktsegmente zu bedienen und flexibel auf VerĂ€nderungen in der Nachfrage zu reagieren. Zudem können Plattformstrategien genutzt werden, um Komponenten ĂŒber mehrere Baureihen hinweg zu standardisieren und so die KomplexitĂ€t zu reduzieren.

Technologische Schwerpunkte

Technologisch liegen Schwerpunkte bei modernen Dieselmotoren mit hohem Wirkungsgrad, bei elektrischen und hybriden Antriebssystemen sowie bei Fahrerassistenzsystemen. Letztere sollen Sicherheit und Komfort erhöhen und können etwa bei Spurhaltung, Abstandsregelung oder Notbremsungen unterstĂŒtzen.

Im Zusammenspiel mit vernetzten Flottenlösungen entstehen neue Funktionen, die Daten ĂŒber Fahrprofile und FahrzeugzustĂ€nde nutzen, um Wartung zu optimieren und Kraftstoffverbrauch zu senken. Solche technologischen Angebote sind wesentliche Differenzierungsmerkmale im Wettbewerb.

Digitale Plattformen und Dienste

Im Bereich der digitalen Dienste bauen Nutzfahrzeughersteller Plattformen auf, ĂŒber die Kunden Zugang zu Telematikdaten, Wartungsinformationen und Flottenmanagementwerkzeugen erhalten. FĂŒr Traton sind solche Plattformen eine Möglichkeit, zusĂ€tzliche Erlöse zu generieren und die Beziehung zu Kunden ĂŒber die gesamte Nutzungsdauer eines Fahrzeugs zu vertiefen.

Die Nutzung von Daten eröffnet außerdem Chancen im Bereich der vorausschauenden Wartung, bei der mögliche AusfĂ€lle frĂŒhzeitig erkannt und behoben werden können. Dadurch werden ungeplante StillstĂ€nde reduziert, was fĂŒr Flottenbetreiber wirtschaftlich relevant ist.

Investitionszyklen der Kunden

Flottenbetreiber erneuern ihre Fahrzeuge typischerweise nach mehreren Jahren. Entscheidungen ĂŒber den Zeitpunkt und Umfang solcher Erneuerungszyklen hĂ€ngen von Faktoren wie Auslastung, Wirtschaftslage, technischen Anforderungen und regulatorischen Änderungen ab. Wenn alte Fahrzeuge aufgrund neuer Emissionsstandards unattraktiver werden oder Betriebskosten steigen, können sich Erneuerungszyklen beschleunigen.

FĂŒr die Traton-Aktie bedeutet dies, dass Phasen verstĂ€rkter Flottenerneuerung zu höheren Auslieferungszahlen fĂŒhren und die Umsatzentwicklung stĂŒtzen können. Umgekehrt können lĂ€ngere Haltezeiten und zurĂŒckgestellte Investitionen sich dĂ€mpfend auf die Nachfrage auswirken.

Regionale Besonderheiten

In Europa, Nordamerika und anderen Regionen unterscheiden sich Nutzungsprofile, Straßeninfrastruktur und regulatorische Vorgaben. Entsprechend mĂŒssen Fahrzeuge und Serviceangebote angepasst werden. Traton adressiert diese Vielfalt durch regionale AusprĂ€gungen seiner Marken und teilweise spezifische Modellvarianten.

Diese regionale Differenzierung ist wichtig, um lokale Anforderungen zu erfĂŒllen und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Sie erhöht zugleich die KomplexitĂ€t in Entwicklung und Produktion, weshalb ein effizientes Management der Modell- und Variantenvielfalt erforderlich ist.

Management und Strategieumsetzung

Die Umsetzung strategischer Initiativen hĂ€ngt maßgeblich von der FĂŒhrung und Organisation ab. FĂŒr die Traton-Aktie ist daher relevant, inwieweit das Management Investitionsentscheidungen, Effizienzprogramme und Innovationsprojekte konsistent vorantreibt. Klare mittelfristige Ziele und transparente Kommunikation sind dabei wichtige Faktoren fĂŒr das Vertrauen der KapitalmĂ€rkte.

Strategische Schwerpunkte liegen typischerweise in der StÀrkung profitabler Segmente, im Ausbau von Services und digitalen Angeboten sowie in der Weiterentwicklung alternativer Antriebe. Die Balance zwischen kurzfristiger Ergebnisoptimierung und langfristigen Investitionen ist dabei eine zentrale Herausforderung.

Finanzkennzahlen und Bilanzstruktur

In der Analyse von Nutzfahrzeugherstellern spielen Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Verschuldung, Free Cashflow und Kapitalrenditen eine wichtige Rolle. Eine solide Bilanz erlaubt es, Investitionsprogramme zu finanzieren und zugleich ausreichend Puffer fĂŒr konjunkturelle Schwankungen vorzuhalten.

FĂŒr die Traton-Aktie ist eine stabile Finanzbasis von Bedeutung, da hohe Entwicklungsausgaben und eine kapitalintensive Produktion Mittel binden. Eine ausgewogene Finanzierung, bei der Verschuldung im VerhĂ€ltnis zu Ergebnissen und Cashflows steht, wird von Anlegern positiv bewertet.

Dividendenpolitik

Die AusschĂŒttungspolitik ist ein weiterer Aspekt der AttraktivitĂ€t einer Aktie. Einige Industrieunternehmen orientieren sich an ZielgrĂ¶ĂŸen fĂŒr die AusschĂŒttungsquote, andere priorisieren Investitionen. FĂŒr Investoren ist wichtig, ob ein Unternehmen verlĂ€ssliche Dividenden zahlt und wie diese im VerhĂ€ltnis zum Ergebnis stehen.

Die Traton-Aktie ist Teil eines Konzernverbunds, in dem Dividendenentscheidungen auch im Kontext der Gesamtstrategie betrachtet werden. Eine kontinuierliche AusschĂŒttung kann ein StabilitĂ€tssignal setzen, muss jedoch mit Investitionsnotwendigkeiten in neue Technologien und KapazitĂ€ten in Einklang gebracht werden.

Bewertung im Marktumfeld

Die Bewertung der Traton-Aktie erfolgt im Markt hĂ€ufig ĂŒber Kennzahlen wie Kurs-Gewinn-VerhĂ€ltnis, Kurs-Umsatz-VerhĂ€ltnis und VerhĂ€ltnis von Unternehmenswert zu ErgebnisgrĂ¶ĂŸen. Im Vergleich mit anderen Industrie- und Transportwerten ist relevant, wie sich diese Kennzahlen darstellen und ob sie auf eine relative Unter- oder Überbewertung hindeuten.

Da der Nutzfahrzeugsektor zyklisch ist, betrachten Investoren hĂ€ufig auch bereinigte Kennzahlen ĂŒber mehrere Jahre, um kurzfristige AusschlĂ€ge zu glĂ€tten. Ein Vergleich von Bewertungsniveaus mit Wettbewerbern und mit historischen Durchschnitten kann helfen, den aktuellen Preis der Traton-Aktie einzuordnen.

Risiken und Unsicherheiten

Wie jedes Industrieunternehmen ist Traton Risiken ausgesetzt. Dazu gehören konjunkturelle AbschwĂŒnge, Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie, Wettbewerbsdruck, technische Herausforderungen bei neuen Antrieben und mögliche Verzögerungen in der Umsetzung von Effizienzprogrammen.

ZusĂ€tzlich können regulatorische VerĂ€nderungen und geopolitische Spannungen Lieferketten beeinflussen. Die Traton-Aktie reagiert auf solche Unsicherheiten, da sie direkt mit Investitionsentscheidungen im Transportsektor verknĂŒpft ist.

Chancen durch Innovation

Auf der Chancen-Seite stehen Innovationen in den Bereichen Antrieb, Digitalisierung und Services. Erfolgreiche ProdukteinfĂŒhrungen, die bessere Effizienzwerte oder neue Komfort- und Sicherheitsfunktionen bieten, können Nachfrageimpulse setzen und Marktanteile verschieben.

Wenn neue Technologien kosteneffizient in die Breite der Produktpalette gebracht werden, entsteht zusĂ€tzlicher Hebel auf Umsatz und Ergebnis. Die FĂ€higkeit von Traton, solche Innovationen nicht nur zu entwickeln, sondern auch wirtschaftlich umzusetzen, ist ein wichtiger Faktor fĂŒr die langfristige AttraktivitĂ€t der Traton-Aktie.

Traton im Kontext von Transport- und Logistiktrends

Der Gesamtmarkt fĂŒr Transport und Logistik befindet sich im Wandel. Themen wie nachhaltige Lieferketten, Digitalisierung von Frachtdaten und Automatisierung von Prozessen gewinnen an Bedeutung. Nutzfahrzeughersteller, die passende Fahrzeuge und Dienste anbieten, können von diesen Entwicklungen profitieren.

Traton ist mit seinen Marken in zentralen Segmenten dieses Marktes prÀsent. Die Traton-Aktie wird daher auch vor dem Hintergrund betrachtet, wie gut das Unternehmen auf mittel- und langfristige Trends wie die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs und die Vernetzung von Flotten vorbereitet ist.

Produktbeispiel aus dem Portfolio

Ein reprÀsentatives Produkt aus dem Traton-Konzern ist ein schwerer Lkw aus einer Fernverkehrs-Baureihe, der auf maximale Effizienz im Langstreckenbetrieb ausgelegt ist. Solche Fahrzeuge sind mit modernen Motoren, aerodynamischen Kabinen und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet und sollen eine Kombination aus niedrigen Betriebskosten und hoher ZuverlÀssigkeit bieten.

Die Traton-Aktie im Überblick

Die Traton-Aktie ist an deutschen Börsen handelbar und spiegelt die Entwicklung des globalen NutzfahrzeuggeschÀfts des Konzerns wider. Kursverlauf, Handelsvolumen und Bewertung hÀngen wesentlich von den genannten Faktoren wie Absatzentwicklung, Margen, Investitionsprogrammen und der Umsetzung von Strategien rund um Elektrifizierung und Digitalisierung ab.

Traton-Aktie - KennzahlenĂŒberblick

  • Unternehmen: Traton SE
  • ISIN: DE000TRAT0N7
  • Ticker: TRATN
  • Handelsplatz: Xetra
  • Sektor / Branche: Nutzfahrzeuge / Industrie
  • Indexzugehörigkeit: MDAX
  • NĂ€chstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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