Union, Ablehnung

Union bleibt bei Ablehnung von schÀrferer Erbschaftsteuer

13.01.2026 - 12:39:41 | dpa.de

Die Union bleibt bei ihrer Ablehnung der SPD-PlĂ€ne fĂŒr eine Erhöhung der Erbschaftsteuer bei großen Vermögen.

"Das Signal sollte gerade am Jahresbeginn sein, dass wir alles tun, um die Wirtschaft zu stĂ€rken", sagte der Erste Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger. "FĂŒr uns ist ganz klar: keine Steuererhöhungen. Steuererhöhungen wĂ€ren schlecht, wĂŒrden der Wirtschaft schaden und Wachstum behindern."

Der CDU-Politiker riet dazu, erst einmal das fĂŒr dieses Jahr erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer abzuwarten und daraus dann gegebenenfalls Schlussfolgerungen zu ziehen. "Wir werden uns mit dem Verfassungsgerichtsurteil zur Erbschaftsteuer auseinandersetzen, wenn es vorliegt. Und ansonsten nehmen wir bis dahin zur Kenntnis, was die SPD vorlegt." Bilger rĂ€umte allerdings ein, dass es bei der Erbschaftsteuer auch "Ungerechtigkeiten" gebe.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann lehnte die SPD-PlĂ€ne als "leistungsfeindlich" ab. Solche Debatten hĂ€tten das Potenzial, Investitionen abzuwĂŒrgen, warnte er. "Die Intention, die ist doch klar: Es geht da wieder einmal mehr um Vermögensumverteilung und Vermögenszerschlagung." Der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag warb fĂŒr das Konzept seiner Partei, die Vermögensteuer zu regionalisieren, ihre Ausgestaltung also den BundeslĂ€ndern zu ĂŒberlassen.

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