Aktien Wien Schluss: ATX gibt nach
03.06.2026 - 18:04:51 | dpa.deDer ATX AT0000999982 schloss mit minus 0,71 Prozent auf 6.096,17 Punkten. An den europĂ€ischen Leitbörsen ging es ebenfalls klar nach unten. Auch an der Wall Street wurden nach dem jĂŒngsten Rekordkurs Verluste verbucht.
Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran sorgte international fĂŒr zurĂŒckhaltende Anleger. MilitĂ€rische Spannungen und gegenseitige Angriffe ĂŒberschatten die BemĂŒhungen fĂŒr ein Ende des Iran-Kriegs. Zudem stiegen die Ălpreise wieder klar an und aus den USA kamen neue Zolldrohungen.
Auf Unternehmensebene rĂŒckte in Wien Voestalpine AT0000937503 mit Zahlen in den Fokus. Der Stahlkonzern hat seine Ergebnisse im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr deutlich verbessert. Die Analysten der Erste Group schreiben in einer ersten EinschĂ€tzung, dass die Resultate fĂŒr das abgelaufene Jahresviertel ĂŒber den eigenen und den Markterwartungen ausfielen. Auch die Experten von Barclays bewerteten das Zahlenwerk als stark, der Ausblick wurde als konservativ eingestuft. Die Aktie schloss mit plus 2,3 Prozent.
Die Strabag-Aktie legte um 1,2 Prozent zu. Der Baukonzern modernisiert einen 31 km langen Bahnabschnitt in Polen.
Die Raiffeisen Bank International AT0000606306 (RBI) hat sich im Bieterkampf um die Addiko Bank bereits gut ein Drittel der Anteile gesichert. Der Rivale, die slowenische Nova Ljubljanska Banka (NLB), kann damit seine angestrebte Mindestannahmequote von 75 Prozent rechnerisch nicht mehr erreichen. Die RBI-Titel fielen leicht um 0,10 Prozent.
Bei den Branchenkollegen ging es deutlicher ins Minus. Die AktionÀre der Bawag AT0000BAWAG2 mussten ein Minus von 2,7 Prozent verbuchen. Erste Group verbilligten sich um 2,2 Prozent.
Dank höherer Ălpreise gewannen die OMV AT0000743059-Papiere in einem festen Sektor um 1,3 Prozent. Die Anteilsscheine des niederösterreichischen ĂlfeldausrĂŒsters SBO zogen zwei Prozent hoch.
Klar abwÀrts ging es mit den Aktienkursen der Versicherungskonzerne. Bei der Vienna Insurance Group gab es einen Abschlag von 2,3 Prozent zu sehen. UNIQA gaben 0,9 Prozent nach.
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