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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 18.12.2025 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht: 18.12.2025 um 17:09 Uhr, dpa.de

Leitzinsen bleiben unverändertFRANKFURT - Der Euroraum geht mit vergleichsweise niedrigen Leitzinsen in das mit Konjunkturhoffnungen verbundene Jahr 2026.

ROUNDUP/EZB verlängert Zinspause: Leitzinsen bleiben unverändert

FRANKFURT - Der Euroraum geht mit vergleichsweise niedrigen Leitzinsen in das mit Konjunkturhoffnungen verbundene Jahr 2026. Zum vierten Mal in Folge tastet die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen nicht an, der für Sparer und Banken relevante Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent.

ROUNDUP/USA: Inflationsrate sinkt deutlich - Aber viel Unsicherheit

WASHINGTON - In den USA hat sich die Inflation im November überraschend und merklich abgekühlt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Nach einer Inflationsrate von 3,0 Prozent im September hatten Volkswirte im Schnitt einen Anstieg auf 3,1 Prozent erwartet. Allerdings gibt es infolge fehlender Datenerhebungen wegen des teilweise Stillstands der Regierungsgeschäfte ("Shutdown") von Oktober bis Mitte November zahlreiche Unsicherheitsfaktoren, eine Gesamtzahl für Oktober gibt es zudem nicht.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken in etwa wie erwartet

WASHINGTON - In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas verbessert. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der vergangenen Woche um 13.000 auf 224.000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt 225.000 Anträge erwartet. Die Zahl der Hilfsanträge in der Woche zuvor wurde um 1.000 auf 237.000 nach oben revidiert.

ROUNDUP: Britische Notenbank senkt Leitzins wie erwartet - Knappe Entscheidung

LONDON - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet gesenkt. Er werde um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent reduziert, teilte die Bank of England am Donnerstag nach ihrer geldpolitischen Sitzung in London mit. Bankvolkswirte hatten überwiegend mit dieser Entscheidung gerechnet.

ROUNDUP 2: Warnstreiks im öffentlichen Dienst rücken näher

BERLIN - Autofahrer, Eltern von Kita- und Schulkindern sowie Patientinnen und Patienten könnten in den kommenden Wochen verstärkte Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu spüren bekommen. "Wenn es notwendig ist, sind wir natürlich in der Lage, Streiks durchzuführen", sagte Verdi-Chef Frank Werneke in einem Videointerview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wie umfangreich wir zu Protesten aufrufen und wie stark die dann auch angenommen werden von den Beschäftigten, hängt natürlich sehr davon ab, was jetzt in der zweiten Verhandlungsrunde passiert."

ROUNDUP/Kreise: Merz will auch russisches Vermögen in Deutschland nutzen

BRÜSSEL - Bundeskanzler Friedrich Merz will den Forderungen Belgiens nachkommen und auch in Deutschland festgesetztes Vermögen der russischen Zentralbank für die Unterstützung der Ukraine bereitstellen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Rande des EU-Gipfels in Brüssel aus Verhandlungskreisen.

Konflikt mit USA: Venezuela fordert UN-Dringlichkeitssitzung

CARACAS - Venezuela hat wegen des wachsenden Drucks der USA auf das Land eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt. "Damit das Völkerrecht wiederhergestellt wird und die Charta der Vereinten Nationen Geltung erlangt", schrieb Venezuelas Außenminister Yván Gil auf Instagram.

Ifo-Prognose: Ost-Wirtschaft wächst langsamer als erhofft

DRESDEN - Nach zwei schwierigen Jahren kommt die ostdeutsche Wirtschaft nach Einschätzung des Dresdner Ifo-Instituts langsamer als gedacht wieder in Gang. Für 2025 werde ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent erwartet, für das kommende Jahr von 0,7 Prozent, wie es in der diesjährigen Winter-Prognose hieß. Im Sommer hatten die Fachleute für 2026 noch mit einem Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Baugenehmigungen steigen wieder - Eigenheime gefragt

WIESBADEN - Lichtblick im Kampf gegen Wohnungsmangel und steigende Mieten: Die Baugenehmigungen in Deutschland haben auch im Oktober deutlich angezogen. Insgesamt wurden 19.900 Wohnungen bewilligt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren 6,8 Prozent oder 1.300 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahresmonat. Damit setzt sich die Erholung der vergangenen Monate fort.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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