KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 26.01.2026 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht: 26.01.2026 um 17:04 Uhr, dpa.de

Ifo-Index stagniert im Januar - 'Nullnummer zum Jahresstart'MÜNCHEN - Dämpfer für die deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn: Die Stimmung in den Unternehmen hat im Januar überraschend stagniert.

ROUNDUP 2: Ifo-Index stagniert im Januar - 'Nullnummer zum Jahresstart'

MÜNCHEN - Dämpfer für die deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn: Die Stimmung in den Unternehmen hat im Januar überraschend stagniert. Das Ifo-Geschäftsklima verharrte bei 87,6 Punkten, wie das Münchner Forschungsinstitut mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 88,2 Punkte gerechnet. "Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr", kommentierte Ifo-Chef Clemens Fuest.

ROUNDUP 2: Edelmetalle setzen Höhenflug fort - Gold erstmals über 5.000 Dollar

LONDON - Der Höhenflug der Edelmetalle setzt sich mit viel Schwung fort. Der Goldpreis XC0009655157 hat erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar geknackt. Auch der Silberpreis, der bereits am Freitag erstmals über 100 US-Dollar gestiegen war, legte weiter zu. Zu den stärksten Treibern zählen geopolitische Risiken, die Käufe von Notenbanken und die Spekulation auf weiter sinkende Zinsen in den USA.

IW: Viele Firmen sind nicht auf Kriegsfall vorbereitet

KÖLN - Deutschlands Wirtschaft ist einer Umfrage zufolge nur unzureichend auf den Kriegsfall vorbereitet. Wie eine repräsentative Befragung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft unter mehr als 1000 Firmen in Deutschland ergab, hat nur gut jede fünfte von ihnen Vorsorgemaßnahmen für Ausfälle von Infrastruktur getroffen.

ROUNDUP 2: Gegenwind für Teilzeit-Vorstoß aus der Union

BERLIN - Der Vorstoß des Wirtschaftsflügels der Union, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken, trifft von vielen Seiten auf Unverständnis und Kritik. "Die CDU ist nicht klug beraten, wenn sie ständig verkündet, dass die Menschen in Deutschland nicht genug arbeiten", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig der Zeitschrift "Stern".

Grüne wollen EU unabhängiger von USA und China machen

BERLIN - Die Grünen haben Vorschläge für mehr europäische Unabhängigkeit bei Rohstoffen, IT-Dienstleistungen und Energie vorgestellt. Am ersten Tag einer zweitägigen Vorstandsklausur der Partei in Berlin sagte die Parteivorsitzende, Franziska Brantner, dazu zählten unter anderem Großinvestitionen in Künstliche Intelligenz (KI) und eine europäische Cloud. Notwendig sei zudem eine "eigenständige Rohstoffreserve". Hier müsse man jetzt "nachholen, was andere schon getan haben".

USA: Auftragseingänge langlebiger Güter steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im November stärker gestiegen als erwartet. Die Bestellungen legten im Monatsvergleich um 5,3 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Montag in Washington nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg um 4,0 Prozent erwartet. Die Aufträge waren im Vormonat noch um revidierte 2,1 (alt: 2,2) Prozent gefallen.

Reiche: Mit mehr Vollzeit Arbeitsproduktivität steigern

HAMBURG - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich für mehr Vollzeitarbeit in Deutschland ausgesprochen. Ziel sei es, die Arbeitsproduktivität zu steigern, sagte die CDU-Politikerin am Rande des Nordsee-Gipfels in Hamburg. Sie reagierte damit auf einen Vorstoß des Wirtschaftsflügels der Union, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken.

Schwache Konjunktur: IG Metall verliert weiter Mitglieder

FRANKFURT - Die IG Metall hat das siebte Jahr in Folge Mitglieder verloren. Zum Ende des Jahres 2025 zählte Deutschlands größte Gewerkschaft 2.015.495 Mitglieder, wie sie in Frankfurt berichtet. Den Rückgang um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erklärt die Erste Vorsitzende Christiane Benner vor allem mit Stellenstreichungen in der Metall- und Elektroindustrie.

ROUNDUP: EU beschließt endgültig Verzicht auf Russland-Gas

BRÜSSEL - Die EU-Staaten haben den vollständigen Importstopp von Gas aus Russland bis spätestens Ende 2027 endgültig beschlossen. Demnach soll die Einfuhr von russischem Gas über Pipelines schrittweise und ab spätestens 1. November 2027 komplett eingestellt werden, inklusive langfristiger Verträge.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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