Equinor Aktie: Historisch günstig bewertet
12.04.2026 - 05:31:10 | boerse-global.deEuropas Gaspreise schossen im März 2026 um knapp 60 Prozent nach oben — und Equinor steht als wichtigster Pipeline-Lieferant des Kontinents mitten im Zentrum dieser Entwicklung. Während LNG-Tanker die Routen wechseln, liefert die norwegische Energiegesellschaft über feste Infrastruktur. Das verschafft ihr einen strukturellen Vorteil in einem Markt, der von Unsicherheit getrieben wird.
Starke Fundamentaldaten, attraktive Bewertung
Die Erste Group Bank hat ihre Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2026 deutlich angehoben: auf 3,94 Dollar je Aktie, gegenüber zuvor 3,05 Dollar. Damit liegt die Bank spürbar über dem Marktkonsens von 3,46 Dollar. Begründet wird die Anhebung mit Equinors Rolle als stabiler Gaslieferant für Europa sowie der laufenden Auffüllung der europäischen Speicherreserven.
Bemerkenswert ist dabei die aktuelle Bewertung: Das Unternehmen wird mit dem rund 3,3-fachen seines EBITDA gehandelt — der Branchendurchschnitt liegt bei 6,6. Ein Abschlag dieser Größenordnung ist selten.
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Neue Funde stützen das Produktionswachstum
Operativ läuft es ebenfalls rund. Equinor bestätigte kürzlich einen Ölfund im Umfeld des Johan-Castberg-Feldes mit geschätzten 14 bis 24 Millionen Barrel Öläquivalent. Zusammen mit dem Halten-East-Projekt und der anhaltenden Produktion aus Johan Sverdrup trug das zu einem Produktionsanstieg von zwei Prozent auf dem Norwegischen Kontinentalschelf am Ende des Vorjahres bei. Für 2026 plant Equinor, 60 Prozent seiner Kapitalinvestitionen in diese Kernregion zu lenken.
Der Ölpreis bewegt sich unterdessen weiter nahe der Marke von 110 Dollar je Barrel — gestützt durch anhaltende Spannungen rund um die Straße von Hormus. Das stützt die Marge integrierter Energiekonzerne wie Equinor zusätzlich.
Am 6. Mai folgen die Q1-Zahlen, am 12. Mai die Hauptversammlung. Dort dürften Kapitalrückgabepläne und die zuletzt auf 10 bis 12 Gigawatt korrigierten Erneuerbaren-Ziele für 2030 im Mittelpunkt stehen.
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