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ETFS Physical Silver: 15% Defizit 2026

28.04.2026 - 14:24:20 | boerse-global.de

Die starre Silberproduktion kann die wachsende Industrienachfrage nicht decken. Analysten erwarten für 2026 einen durchschnittlichen Preis von 79 bis 81 US-Dollar pro Unze.

ETFS Physical Silver: 15% Defizit 2026 - Foto: über boerse-global.de
ETFS Physical Silver: 15% Defizit 2026 - Foto: über boerse-global.de

Der Silbermarkt gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht. Während die Industrie händeringend nach dem Edelmetall sucht, bleibt das Angebot unflexibel. Diese Schere zwischen Angebot und Nachfrage prägt das Jahr 2026.

Starre Förderung trifft auf Hunger der Industrie

Die Silberproduktion reagiert kaum auf steigende Preise. Das liegt am sogenannten Beiprodukt-Problem. Etwa 70 Prozent der globalen Silbermenge stammen aus Minen, die eigentlich Kupfer, Blei oder Zink fördern. Die Folge: eine starre Angebotsseite. Die Minenbetreiber weiten ihre Produktion meist nur aus, wenn die Nachfrage nach den Basismetallen steigt.

Die Industrie treibt den Hunger nach dem Metall an. Vor allem Hersteller von Solarpanels, Elektroautos und Halbleitern benötigen die hohe Leitfähigkeit von Silber. Diese industrielle Nachfrage bildet ein stabiles Fundament für den Markt. Hinzu kommt das anhaltende Interesse von Investoren.

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Physische Absicherung als Strategie

Anleger nutzen Instrumente wie den ETFS Physical Silver ETC für den Marktzugang. Das Papier bildet den Silber-Kassapreis der London Bullion Market Association ab. Jede Einheit ist durch physisches Silber besichert. Die JPMorgan Chase Bank verwaltet diese Bestände als Treuhänderin in ihren Tresoren.

Mit einer Verwaltungsgebühr von 0,49 Prozent pro Jahr liegt das Produkt im Mittelfeld. Konkurrierende Angebote verlangen zwischen 0,19 und 0,75 Prozent. Die physische Zuweisung der Barren bietet Anlegern eine direkte Hinterlegung ihres Investments.

Preisziele für 2026 fest im Blick

Die Marktlage spiegelt sich in den Erwartungen der Analysten wider. Institutionelle Prognosen für 2026 sehen den Silberpreis im Durchschnitt bei 79 bis 81 US-Dollar pro Unze. Das strukturelle Defizit bleibt dabei das wichtigste Argument für steigende Notierungen.

Sollte die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage wie erwartet um 15 Prozent wachsen, stützt dies das Preisniveau. Die nächsten Daten zur Minenproduktion der großen Kupferförderer werden hier für Klarheit sorgen.

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