Aktien, Europa

Aktien Europa: Gewinne - Hoffnung auf Verhandlungen im Iran-Krieg

25.03.2026 - 12:08:20 | dpa.de

Europas AktienmÀrkte haben am Mittwoch zugelegt. Sie reagierten damit auf Hoffnungsschimmer im Iran-Krieg.

Die US-Regierung hatte den Machthabern in Teheran Medienberichten zufolge einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Irans MilitĂ€rfĂŒhrung wies Berichte ĂŒber Verhandlungen allerdings zurĂŒck. Trotzdem reichten die Meldungen, den Ölpreis merklich zu drĂŒcken.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 kletterte am Mittag um 1,52 Prozent auf 5665,93 Punkte. Der Schweizer SMI CH0009980894 zog Àhnlich stark um 1,58 Prozent auf 12.713,45 ZÀhler an, wÀhrend der britische FTSE 100 GB0001383545 um 1,18 Prozent auf 10.082,31 Punkte stieg.

Marktteilnehmer Ă€ußerten sich unterdessen zurĂŒckhaltend. "Trotz der angeblichen Verhandlungen werden die Kampfhandlungen fortgesetzt", stellte Chefmarktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets fest. "Der iranische Widerstand wurde offensichtlich unterschĂ€tzt, wie auch die Ausweitung des Konfliktes auf die Golfstaaten." Daher könne bestenfalls von einer temporĂ€ren Beruhigung der MĂ€rkte die Rede sein.

Die Entwicklung der Einzelsektoren spiegelte die Entspannung wider. Technologiewerte erholten sich von den Vortagsverlusten, wobei das Schwergewicht ASML NL0010273215, das um 1,7 Prozent zulegte, von den guten Vorgaben aus Asien profitierte.

Zu den Gewinnern gehörten auch die deutlich gefallenen Reise- und Freizeitwerte. Air France-KLM FR001400J770 zogen um 3,3 Prozent an, IAG um 1,7 Prozent. Die ebenfalls stark energiepreisabhÀngigen Baustoffwerte legten gleichfalls deutlich zu. Saint-Gobain FR0000125007 gewannen 2,6 Prozent, Holcim CH0012214059 1,9 Prozent.

Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die defensiven Sektoren, allen voran die Telekomwerte. Swisscom CH0008742519 verloren knapp ein Prozent, kommen aber immer noch auf ein Plus von ĂŒber 20 Prozent seit Jahresbeginn.

Unter den kleineren Titeln waren DocMorris CH0042615283 mit ĂŒber sechs Prozent Aufschlag gefragt. Hier fordert GroßaktionĂ€r CEPD einen Umbau des Verwaltungsrats.

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