Evonik: Spezialamine-Fabrik in Nanjing eröffnet
22.04.2026 - 05:38:27 | boerse-global.deNanjing, neuer CFO, bestätigter Ausblick — Evonik setzt dieser Tage gleich mehrere Signale. Im Mittelpunkt steht die Einweihung einer erweiterten Produktionsanlage für Spezialamine in China, die der Konzern am 21. April offiziell in Betrieb genommen hat.
Kapazitätsausbau in Asien
Die Investition in den Nanjing-Standort bewegt sich im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Evonik reagiert damit auf steigende Nachfrage nach amingestützten Additiven, die in Polyurethan- und Epoxy-Anwendungen für Bauwesen, Automobilindustrie und Konsumgüter eingesetzt werden. Durch die lokale Fertigung verkürzt das Unternehmen Lieferwege und verbessert den Rohstoffzugang für Kunden in der gesamten Asien-Pazifik-Region — laut Unternehmensangaben ein entscheidender Wachstumsmarkt, getrieben vor allem durch den Trend zu nachhaltigeren Materiallösungen.
Finanzziele und Führungswechsel
Für 2026 hält Evonik an einem bereinigten EBITDA zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro fest. Mittelfristig strebt das Management eine Kapitalrendite von 11 Prozent an — 2025 lag der ROCE noch bei 6,1 Prozent. Die Lücke zwischen Ist und Ziel ist erheblich, soll aber durch den konsequenten Umbau hin zu margenstarken Spezialchemikalien geschlossen werden.
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Personell gibt es Kontinuität und Veränderung zugleich. CEO Christian Kullmann bleibt nach vorzeitiger Vertragsverlängerung bis 2030 an Bord. Zum 1. Mai übernimmt Michael Rauch das Amt des Finanzvorstands. Das neue Duo trägt fortan gemeinsam die Verantwortung für Portfoliotransformation und Effizienzprogramme.
Die Aktie hat seit ihrem Januartief bei 12,63 Euro rund 35 Prozent zugelegt und notiert aktuell klar über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 15,6 signalisiert dabei eine technisch überverkaufte Lage — ein Widerspruch, der zeigt, wie schnell die Erholung zuletzt verlaufen ist.
Am 8. Mai legt Evonik die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 vor. Dann zeigt sich, ob die Neuausrichtung bereits im Zahlenwerk ankommt. Auf der Hauptversammlung am 3. Juni soll außerdem über eine vorgeschlagene Dividende von 1,00 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 abgestimmt werden — ab 2026 soll die Ausschüttung enger an das bereinigte Konzernergebnis gekoppelt sein.
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