Ferienverkehr, Wochenende

Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen

Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 06:21 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Zum Ferienende in mehreren BundeslĂ€ndern mĂŒssen sich Autofahrer am Wochenende auf volle Autobahnen und Staus einstellen.

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen enden die Sommerferien am Freitag, in Schleswig-Holstein am Samstag. Die grĂ¶ĂŸten Staus im RĂŒckreiseverkehr erwartet der ADAC am Sonntagnachmittag und -abend.

Besonders voll dĂŒrfte es dann auf den Strecken aus dem SĂŒden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee werden. Bereits am Freitagnachmittag und -abend rechnet der ADAC mit starkem Reiseverkehr in Richtung SĂŒden und an die KĂŒsten. Auch am Samstag ist die Staugefahr hoch. In Bremen und Niedersachsen sind die Ferien bereits seit Mittwoch vorbei.

Viele große Autobahnen betroffen

Zu den besonders staugefĂ€hrdeten Strecken zĂ€hlen laut ADAC unter anderem die A1 zwischen Hamburg und Köln, die A2 ĂŒber Hannover und Magdeburg, die A3 zwischen Oberhausen und Passau sowie die A7 von Flensburg bis FĂŒssen. Auch auf der A4 ĂŒber Dresden, der A8 zwischen Karlsruhe und Salzburg, der A9 zwischen Berlin und MĂŒnchen sowie dem Berliner Ring mĂŒssen Reisende mit Verzögerungen rechnen.

ZusĂ€tzlichen Verkehr bringen der Feiertag MariĂ€ Himmelfahrt am Samstag und das italienische Ferragosto. Auch in Österreich, der Schweiz und Italien ist auf wichtigen Reiserouten mit Staus zu rechnen.

ZusĂ€tzliche Lkw könnten fĂŒr mehr Staus sorgen

FĂŒr zusĂ€tzliche Belastung könnten Lastwagen sorgen. Wegen des Niedrigwassers haben 15 BundeslĂ€nder das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen gelockert. In den meisten LĂ€ndern gelten die Ausnahmen zunĂ€chst bis Ende August, in Rheinland-Pfalz und im Saarland bis Ende September. Auch Sachsen kĂŒndigte am Mittwoch eine Lockerung bis einschließlich 31. August an. Sachsen-Anhalt hĂ€lt damit als einziges Bundesland bislang am regulĂ€ren Verbot fest.

Wie viele zusĂ€tzliche Transporte dadurch auf die Straße kommen, lĂ€sst sich laut ADAC noch nicht abschĂ€tzen. Der Verkehrsclub rechnet aber mit einem steigenden Staurisiko, vor allem an Engstellen. Ein "Stauchaos" erwartet er nicht, da die Ausnahmen nicht deutschlandweit einheitlich gelten und teils auf Transporte im Zusammenhang mit dem Niedrigwasser beschrĂ€nkt sind.

Der ADAC Schleswig-Holstein warnt dennoch vor zusĂ€tzlichen Belastungen wĂ€hrend der RĂŒckreisewelle. "Die Ausnahme kommt verkehrlich zu einem denkbar ungĂŒnstigen Zeitpunkt: Genau jetzt rollt die große RĂŒckreisewelle", sagte Sprecher Rainer Pregla. Besonders auf ohnehin stark belasteten Strecken wie der A7 könnten zusĂ€tzliche Lkw die Verkehrslage weiter verschĂ€rfen.

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