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Ferrari 296 GTB von Ferrari N.V. - Plug-in-V6 als Herz des Hybrid-Sportlers

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 13:23 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Ferrari 296 GTB kombiniert seit 2022 einen neuen 2,9-Liter-V6 mit Plug-in-Hybridtechnik und stellt damit die künftige Linie der Straßensportwagen aus Maranello vor. Wer Ferrari N.V. Aktien (ISIN NL0011585146) hält, sollte dieses Produkt kennen.

Ferrari, NL0011585146, Illustration mit AI erstellt.
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Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Neuheiten & Launch. Geprueft am 07.07.2026, 13:22 Uhr. Details im Impressum.

Ferrari 296 GTB steht im Innenhof, die Abendluft riecht nach warmem Asphalt, als Testfahrer Davide straff über das Alcantara-Lenkrad streicht und den Starter drückt. Ein kurzes Surren des E?Motors, dann erwacht der neue V6 hinter der Glasabdeckung und mischt sonoren Klang mit einem feinen Turbopfeifen. Schon im Stand wirkt der Hybrid-Sportwagen wie eine komprimierte Ansage, wohin Ferrari seine Straßencoupés technisch schiebt.

Design und Konzept des Ferrari 296 GTB

Der Ferrari 296 GTB ist ein zweisitziger Berlinetta-Sportwagen mit Mittelmotor, der 2021 vorgestellt wurde und seit 2022 in verschiedenen Märkten ausgeliefert wird, darunter Europa, USA und Asien. Die Karosserie setzt auf eine kompakte Silhouette mit kurzer Front, betontem Hüftschwung und glatter Linienführung, die bewusst an klassische Modelle wie den Dino erinnert, ohne retro zu wirken.

Chefdesigner Flavio Manzoni und sein Team haben den 296 GTB als Hybrid-Sportler gezeichnet, bei dem aerodynamische Funktionen in die Form integriert sind: aktive Klappen, definierte Abrisskanten und Luftkanäle, die auch bei höheren Geschwindigkeiten stabilen Abtrieb erzeugen. Trotz der Technikfülle wirkt das Auto von außen reduziert und klar, was zur Positionierung als „Fahrerauto“ mit Fokus auf Dynamik passt.

V6-Hybridantrieb mit 830 PS Systemleistung

Technisch markiert der 296 GTB einen Einschnitt: Er ist laut Ferrari das erste Straßenmodell des Hauses mit einem 120-Grad-V6-Turbomotor im Serienprogramm. Der 2,9-Liter-Sechszylinder allein leistet rund 663 PS, kombiniert mit einem an der Hinterachse sitzenden Elektromotor entsteht eine Systemleistung von etwa 830 PS, die an die Hinterräder abgegeben wird.

Die Batterie ist ein hochvoltiges Plug-in-Hybridpaket, mit dem der 296 GTB einige Kilometer rein elektrisch fahren kann; im eDrive-Modus rollt der Wagen leise durch Wohnstraßen, nur das Rascheln der Reifen auf Kopfsteinpflaster ist zu hören. Hinzu kommt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das die Power schnell sortiert und auf Wunsch blitzartig schaltet. Damit füllt Ferrari die Lücke zwischen klassischen V8-Biturbo-Modellen und den SF90-Hypercars.

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Mehr Hintergründe zur Ferrari N.V. Aktie

Wie der Ferrari 296 GTB strategisch ins Produktportfolio und die Kennzahlen von Ferrari N.V. gehört, lesen Sie in den folgenden Übersichten.

Fahrleistungen und Fahrmodi im Alltag

Ferrari nennt für den 296 GTB Beschleunigungswerte im Bereich von rund 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und etwa 7,3 Sekunden bis 200 km/h, abhängig von Reifenwahl und Bedingungen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 330 km/h, womit der Hybrid-V6 klar im Rahmen der etablierten V8-Sportler des Hauses spielt.

Über den Manettino-Schalter am Lenkrad können verschiedene Fahrmodi gewählt werden, darunter eDrive, Hybrid, Performance und Qualify, die jeweils das Zusammenspiel von Verbrenner, E-Motor und Batterie steuern. In Hybrid-Einstellung fährt Davide morgens fast lautlos aus der Stadt, bevor er auf der Landstraße in Performance wechselt und der V6 messerscharf auf Gasbefehle reagiert. Das gibt dem Auto eine Bandbreite vom leisen Cruiser bis zum Tracktool.

Innenraum, Bedienung und digitale Ebene

Im Cockpit setzt Ferrari auf ein fahrerorientiertes Layout, bei dem das Lenkrad viele Funktionen integriert und die Instrumenteneinheit volldigital ist. Der 296 GTB verfügt über ein frei konfigurierbares Display hinter dem Lenkrad, das je nach Modus Drehzahl, Energiefluss des Hybridsystems oder Navigationsinformationen zeigt; Beifahrer bekommen ein eigenes kleines Screen-Modul auf der rechten Seite.

Produktmanagerin Giulia erklärt bei der Präsentation, dass der Fokus bei der Bedienung auf direkter Interaktion liege: Berührungssensitive Felder, logische Menüs und eine klare Trennung zwischen Fahrfunktionen und Infotainment sollen den Fahrer nicht überlasten. Materialien wie Leder, Alcantara und Carbonteile schimmern im diffusen Studiolicht, wenn Journalistinnen die Oberflächen anfassen und dabei die saubere Verarbeitung bemerken.

Gewicht, Chassis und Dynamik-Elektronik

Trotz der zusätzlichen Hybridtechnik ist der 296 GTB vergleichsweise leicht für einen Plug-in-Sportwagen, weil Ferrari konsequent Leichtbau durch Aluminium-Strukturteile, Carbonkomponenten und kompakte Batteriepakete betrieben hat. Je nach Spezifikation liegt das Trockengewicht in der Nähe von 1470 Kilogramm, wobei zusätzliche Optionen wie das Assetto Fiorano-Paket das Auto weiter erleichtern können.

Fahrwerksseitig kommen Mehrlenkerachsen, adaptive Dämpfer und eine ausgebaut geregelte Traktionskontrolle zum Einsatz, die das hohe Drehmoment sauber auf die Straße bringen soll. Die Elektronik überwacht Radschlupf, Lenkwinkel und Pedalstellung und greift so ein, dass der Fahrer ein transparentes Feedback bekommt, ohne dass der Wagen nervös wirkt. Auch die Bremsanlage ist auf die Rekuperation des Hybridsystems abgestimmt, damit der Übergang zwischen mechanischer Verzögerung und Energierückgewinnung harmonisch bleibt.

Hybridstrategie und Position im Ferrari?Portfolio

Strategisch positioniert Ferrari den 296 GTB zwischen den V8-Modellen wie F8 und dem SF90 Stradale, wobei die Wahl eines V6 mit elektrischer Unterstützung als neues Kapitel betrachtet wird. Für CEO Benedetto Vigna ist der 296 GTB ein Beispiel dafür, wie hohe Performance mit Effizienzsteigerungen und CO2-Reduktion zusammengehen kann, ohne den Charakter des Ferrari-Fahrerlebnisses aufzuweichen.

Die Plug-in-Fähigkeit des 296 GTB erlaubt Kunden in Metropolen, emissionsarme City-Fahrten zu absolvieren, während auf Landstraßen oder Rennstrecken weiterhin die volle Leistung zur Verfügung steht. Damit zielt Ferrari auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein hochperformantes Auto wollen, aber gleichzeitig gesetzliche Rahmenbedingungen im Blick haben. Parallel dazu dient der 296 GTB als Technikträger, dessen Erkenntnisse in zukünftigen Modellgenerationen einfließen können.

Markteinführung, Preise und Märkte

Der Ferrari 296 GTB wurde zunächst in Kernmärkten wie Europa und Nordamerika mit Bestellstart ab 2021 und ersten Auslieferungen ab 2022 eingeführt. Der Listenpreis liegt je nach Markt und Spezifikation in einem Bereich von rund 280.000 bis 300.000 Euro vor Optionen, wobei Sonderausstattungen und individuelle Personalisierung den Endpreis deutlich nach oben treiben können.

Im Heimatmarkt Italien verortet Ferrari den 296 GTB als Kernbestandteil der Straßensportwagenpalette, während in Märkten wie Deutschland und der Schweiz die Verfügbarkeit über autorisierte Händler läuft. Käufer können über Programme wie Tailor Made individuelle Farben, Materialien und Details festlegen, was für die Marge in diesem Segment relevant ist. So wird der 296 GTB nicht nur technisch, sondern auch finanziell zu einem wichtigen Produktbaustein.

Assetto Fiorano-Paket und Sondervarianten

Für besonders fahraktive Kundinnen und Kunden bietet Ferrari das Assetto Fiorano-Paket an, das den 296 GTB stärker auf Rundstreckeneinsätze zuschneidet. Es umfasst unter anderem leichtere Komponenten, spezifische Fahrwerkseinstellungen und zusätzliche Aerodynamikelemente, mit denen sich Rundenzeiten auf Trackdays drücken lassen.

Testfahrer, die den 296 GTB Assetto Fiorano auf der Hausstrecke in Fiorano bewegen, berichten von einem spürbar schärferen Feedback, höheren Kurvengeschwindigkeiten und einem direkteren Gefühl am Lenkrad. Gleichzeitig bleibt die Alltagstauglichkeit eines Straßenzugelassenen Autos weitgehend erhalten, sodass die Sondervariante im Alltag genutzt werden kann. Aktuell ist der 296 GTB einer der zentralen Hybrid-Sportwagen im Ferrari-Portfolio.

Digitale Services und Konnektivität rund um den 296 GTB

Rund um den 296 GTB spielt Konnektivität ebenfalls eine Rolle: Ferrari bindet das Fahrzeug in digitale Dienste ein, die etwa Fahrzeugzustände überwachen, Navigationsdaten bereitstellen oder Wartungstermine mit Partnerwerkstätten koordinieren. Kundinnen und Kunden können das Auto mit Smartphones koppeln und grundlegende Funktionen wie Musikwiedergabe oder Telefonie über das System steuern, wenn auch mit weniger Fokus auf Infotainment als bei klassischen Premium-Limousinen.

Produktmanagerin Giulia betont, dass Ferrari bewusst reduziert vorgeht, um die Fahrorientierung des Cockpits nicht mit Menütiefe auszuhebeln. Dennoch sind Software-Updates und Diagnosefunktionen wichtig, damit Hybridkomponenten und Steuergeräte aktuell bleiben. So verknüpft Ferrari mechanische Hochleistungstechnik mit einer digitalen Ebene, die im Hintergrund für Stabilität und Wartungssicherheit sorgt.

Kontext, Wettbewerber und Ferrari N.V. Aktie

Im Wettbewerbsumfeld tritt der 296 GTB unter anderem gegen V8- und Hybrid-Sportwagen anderer Hersteller an und dient als Antwort auf strengere Regeln für Emissionen und Effizienz bei Hochleistungsfahrzeugen. Für Ferrari N.V. ist das Modell Teil der Strategie, den Anteil von Hybridfahrzeugen am Gesamtabsatz schrittweise zu erhöhen und gleichzeitig den typischen Markencharakter zu pflegen.

Die Ferrari N.V. Aktie (ISIN NL0011585146) wird an der Borsa Italiana in Euro gehandelt; der 296 GTB zählt als Hybrid-Sportwagen-Säule zu den Produkten, mit denen Ferrari Umsätze im oberen Preissegment erzielt und damit auch die Wahrnehmung im Kapitalmarkt stützt.

Ferrari 296 GTB im Überblick

  • Produkt: Ferrari 296 GTB
  • Hersteller: Ferrari N.V.
  • Kategorie: Neuheit / Launch
  • Markteinführung: Bestellstart 2021, Auslieferungen ab 2022
  • UVP / Preis: rund 280.000 bis 300.000 Euro je nach Markt
  • Verfügbarkeit: über autorisierte Ferrari-Händler in Kernmärkten
  • Zielgruppe: Käuferinnen und Käufer leistungsstarker Hybrid-Sportwagen mit hohem Individualisierungsanspruch
  • Besonderheit / USP: erster Ferrari-Straßensportwagen mit 120-Grad-V6 und Plug-in-Hybridantrieb als zentrales Technikmerkmal

Mehr Eindrücke und Stimmen zum Ferrari 296 GTB

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