Ferrexpo: Produktion auf 593.000 Tonnen gefallen
21.04.2026 - 13:50:22 | boerse-global.deDie Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur hinterlassen tiefe Spuren in den Bilanzen der Industrie. Bei Ferrexpo stand die Produktion zu Jahresbeginn fast vollständig still. Nun versucht der Bergbaukonzern mit Notverkäufen und einer Kapitalerhöhung gegenzusteuern.
Im ersten Quartal förderte das Unternehmen lediglich 593.000 Tonnen Eisenerzprodukte. Das entspricht einem Rückgang von 45 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Jahresvergleich brach das Volumen sogar um 72 Prozent ein.
Ursache für den Einbruch waren massive Stromausfälle im Januar und Februar. Das Management musste Mitarbeiter beurlauben und die Anlagen herunterfahren. Von der verbliebenen Produktion entfiel der Großteil auf hochwertige Eisenerzpellets, während die Herstellung von Konzentrat fast vollständig zum Erliegen kam.
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Ende Februar startete Ferrexpo zumindest eine Pelletieranlage in der Poltava-Mine neu. Die Stromversorgung hatte sich leicht stabilisiert. Der Konzern liefert seine Ware derzeit ausschließlich per Bahn an Kunden in Mittel- und Osteuropa.
Frisches Kapital für den Rumpfbetrieb
Um die Liquidität zu schonen, trennt sich der Konzern von ungenutzten Vermögenswerten. Das Umschlagschiff "Iron Destiny" wechselt für 7,7 Millionen US-Dollar den Besitzer. Der Verkauf soll noch im April abgeschlossen werden und beendet die laufenden Wartungskosten für den Frachter.
Parallel dazu plant das Management eine umfassende Rekapitalisierung. Ferrexpo will mindestens 100 Millionen US-Dollar von seinen Aktionären einsammeln. Entsprechende Gespräche mit den Großinvestoren laufen bereits. Das frische Geld soll den reduzierten Betrieb für die kommenden 18 Monate absichern.
Bis die Finanzierung steht, fährt das Unternehmen einen harten Sparkurs. Nicht zwingend notwendige Investitionen sind gestoppt, die Arbeitszeiten bleiben reduziert. Der Erfolg der geplanten Aktienplatzierung entscheidet nun maßgeblich darüber, wie Ferrexpo die anhaltende Energiekrise überbrückt.
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