Gesundheitsförderungsfonds, Antragsfrist

Gesundheitsförderungsfonds: Antragsfrist endet am Sonntag

Veröffentlicht am: 14.03.2026 um 01:19 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Vorarlberger Gesundheitsförderungsfonds vergibt Mittel fĂŒr Projekte zur PrĂ€vention, mit Schwerpunkten auf Betriebsgesundheit und Kinderförderung. Die Antragsfrist lĂ€uft am 15. MĂ€rz 2026 ab.

Gesundheitsförderungsfonds: Antragsfrist endet am Sonntag Illustration mit AI erstellt.
Gesundheitsförderungsfonds: Antragsfrist endet am Sonntag Illustration mit AI erstellt.

Organisationen in Vorarlberg haben nur noch bis Sonntag Zeit. Bis zum 15. MĂ€rz mĂŒssen sie ihre FörderantrĂ€ge beim Gesundheitsförderungsfonds (GFF) einreichen. Das Land und die SozialversicherungstrĂ€ger finanzieren damit Projekte, die das Wohlbefinden der Bevölkerung steigern sollen.

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Was wird gefördert?

Der Fonds ist das zentrale Finanzierungsinstrument der „Vorarlberger Gesundheitsförderungs- und PrĂ€ventionsstrategie 2024 - 2030“. Diese Strategie mit dem Titel „xsund blieba“ will einen Wechsel schaffen: weg von der reinen Krankheitsbehandlung, hin zur aktiven StĂ€rkung der Gesundheit. Besonderes Augenmerk liegt auf der Gesundheit am Arbeitsplatz und bei Kindern und Jugendlichen.

Die eingereichten Projekte bewertet zunĂ€chst die Gesundheitsförderungskommission. Die finale Entscheidung ĂŒber die Mittelvergabe trifft dann die Landeszielsteuerungskommission.

Warum die Arbeitswelt im Fokus steht

Ein Schwerpunkt liegt auf betrieblicher Gesundheitsförderung. Viele BeschÀftigte sind psychischen Belastungen ausgesetzt. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, hier gegenzusteuern und Risiken wie Stress zu minimieren.

UnterstĂŒtzung bieten Initiativen wie „fit2work“. Sie beraten kostenlos und vertraulich sowohl Arbeitnehmer, deren Job durch gesundheitliche Probleme gefĂ€hrdet ist, als auch Unternehmen. Netzwerke wie „salvus“ fördern zudem den Austausch ĂŒber gute Praxis in den Betrieben. Experten betonen: Investitionen in die Gesundheit der Belegschaft zahlen sich aus. Sie können KrankenstĂ€nde senken und Motivation sowie Bindung der Mitarbeiter erhöhen.

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FĂŒr Verantwortliche im Arbeitsschutz ist die frĂŒhzeitige Erkennung psychischer Belastungen entscheidend fĂŒr ein produktives Arbeitsklima. Sifa-Profis nutzen hierfĂŒr bewĂ€hrte Vorlagen zur GefĂ€hrdungsbeurteilung, um rechtssicher zu dokumentieren und AusfĂ€lle zu vermeiden. Kostenloses Paket mit Excel-GefĂ€hrdungsbeurteilung herunterladen

Wie Kinder „xsund“ aufwachsen sollen

Die Weichen fĂŒr eine gesunde Gesellschaft werden frĂŒh gestellt. Daher fördert Vorarlberg Programme, die bereits bei Kindern ansetzen. Ein Leuchtturmprojekt ist „Gesund Aufwachsen in Vorarlberg“ der SUPRO. Es stĂ€rkt in KindergĂ€rten und Volksschulen die körperliche und psychische Gesundheit der JĂŒngsten.

Ziel ist es, Lebenskompetenz und Resilienz zu fördern – als wirksame PrĂ€vention gegen Sucht und Gewalt. ErgĂ€nzt wird dies durch Förderaufrufe fĂŒr innovative Bewegungsangebote. Auch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) engagiert sich: Sie bietet Kindern und Jugendlichen nun einmal jĂ€hrlich eine kostenlose professionelle Zahnreinigung an.

Ein langfristiger Strategiewechsel

Die Vorarlberger Anstrengungen sind Teil eines grĂ¶ĂŸeren Trends. Das Gesundheitssystem soll proaktiver werden und Krankheiten vorbeugen. Angesichts des demografischen Wandels und mehr chronischer Erkrankungen ist dieser Ansatz auch ökonomisch sinnvoll.

Die Digitalisierung soll helfen, Angebote zugĂ€nglicher zu machen. Die „eHealth Strategie Vorarlberg“ zielt darauf ab, einfachere ZugĂ€nge zur Gesundheitsförderung zu schaffen. Nach der aktuellen Antragsphase beginnt die Auswahl der Projekte, die die PrĂ€ventionslandschaft in den kommenden Jahren mitgestalten werden.

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