Givaudan beschleunigt organisches Wachstum - AromengeschÀft erholt
Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 07:38 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDabei hat sich auch das zuletzt schwÀchelnde AromengeschÀft erholt.
In den ersten neun Monaten erzielte Givaudan einen Umsatz von 5,89 Milliarden Franken. Das entspricht einem Anstieg von 2,6 Prozent gegenĂŒber der Vorjahresperiode. Organisch, also bereinigt um WĂ€hrungs- und Akquisitionseffekte, wuchs der Umsatz um 5,2 Prozent, wie das Genfer Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Im dritten Quartal allein erreichte Givaudan ein organisches Wachstum von 8,6 Prozent, nach 3,6 Prozent im ersten Halbjahr. Damit lag das Wachstum deutlich ĂŒber der mittelfristigen Zielbandbreite von 4 bis 6 Prozent.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Givaudan die Erwartungen beim organischen Wachstum ĂŒbertroffen. Analysten waren fĂŒr das dritte Quartal im Konsens von einem Plus von 4,7 Prozent ausgegangen.
AromengeschÀft erholt sich
Das zuletzt schwĂ€chelnde AromengeschĂ€ft (Taste & Wellbeing) legte im dritten Quartal organisch um 3,5 Prozent zu, nach lediglich 0,5 Prozent im ersten Halbjahr. Allerdings blieb die Entwicklung in Nordamerika schwierig. Dort belasteten laut Givaudan unter anderem die anhaltende SchwĂ€che im GeschĂ€ft mit funktionalen Inhaltsstoffen sowie RĂŒckerstattungen von US-Zöllen an Kunden die Umsatzentwicklung.
Wachstumstreiber blieb derweil das GeschĂ€ft mit Riechstoffen und Kosmetikwirkstoffen (Fragrance & Beauty) mit einem organischen Wachstum von 13,5 Prozent im dritten Quartal. Besonders stark entwickelte sich die LuxusparfĂŒmerie, die in den ersten neun Monaten organisch um 15,3 Prozent zulegte.
Konzernchef Christian Stammkoetter zeigte sich mit der zunehmenden Wachstumsdynamik zufrieden. Zudem habe Givaudan trotz der geopolitischen Herausforderungen ein gutes Volumenwachstum erzielt und Preiserhöhungen zum Ausgleich der gestiegenen Rohstoffkosten umgesetzt.
Givaudan bestĂ€tigt zudem die Mittelfristziele. Demnach strebt das Unternehmen ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent und einen durchschnittlichen bereinigten freien Cashflow von ĂŒber 12 Prozent des Umsatzes an.
