Gold, Reichweite

Gold: $5.000 in Reichweite?

16.04.2026 - 12:06:29 | boerse-global.de

Der Goldpreis verteidigt hohes Niveau bei über 4.800 Dollar, angetrieben von Dollar-Schwäche, institutionellen Zuflüssen und geopolitischen Spannungen. Führende Banken prognostizieren weiter steigende Kurse.

Gold: $5.000 in Reichweite? - Foto: über boerse-global.de

Der Goldpreis hat am Donnerstag die Marke von $4.830 je Feinunze verteidigt — und damit ein Niveau gehalten, das zuletzt vor fast einem Monat erreicht wurde. In der asiatischen Session tastete sich das Edelmetall bis auf $4.870 vor, bevor ein technischer Rücksetzer einsetzte. Hinter der Bewegung steckt ein Zusammenspiel aus Dollar-Schwäche, nachlassenden Ölpreisen und neu erwachtem institutionellen Interesse.

Dollar und Geopolitik geben den Takt vor

Der US-Dollar-Index ist auf ein Sechs-Wochen-Tief gefallen — nach sieben aufeinanderfolgenden Verlusttagen. Rohöl notiert unter $90 je Barrel. Beides stützt Gold strukturell, weil ein schwacher Dollar das Edelmetall für internationale Käufer günstiger macht und niedrigere Energiepreise die Inflationserwartungen dämpfen.

Aus dem Nahen Osten kommen widersprüchliche Signale. Laut Associated Press haben Vermittler Fortschritte bei einer Verlängerung des Waffenstillstands erzielt — beide Seiten sollen grundsätzlich bereit sein, Verhandlungen über Irans Nuklearprogramm und die Straße von Hormuz fortzusetzen. Präsident Trump deutete an, ein Deal könnte nahe sein. Zeitgleich kündigte Washington an, weitere 10.000 Soldaten in die Region zu entsenden. Die Spannung bleibt damit ein aktiver Preistreiber.

Die Federal Reserve hält indes die Füße still. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Leitzins im April unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent bleibt, liegt laut CME Group bei 99,5 Prozent. Eine mögliche Lockerung gegen Ende 2026 — gestützt durch schwächere Erzeugerpreisdaten — gilt als mittelfristiger Rückenwind für Gold.

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ETF-Zuflüsse drehen, Zentralbanken breiter aufgestellt

Das institutionelle Bild hat sich zuletzt aufgehellt. Globale Gold-ETFs verzeichneten im April Zuflüsse von rund 20 Tonnen — eine Trendwende nach dem März, als nordamerikanische Fonds allein 13 Milliarden Dollar abzogen, die größten monatlichen Abflüsse aller Zeiten.

Zentralbanken kaufen weiterhin, wenn auch langsamer. Im Januar 2026 wurden nur 5 Tonnen erworben, verglichen mit einem Monatsdurchschnitt von 27 Tonnen im Jahr 2025. Auffällig: Länder wie Malaysia und Südkorea, die lange pausiert hatten, sind wieder aktiv.

Technisch bullisch, aber Widerstand in Sicht

EMA(50) bei $4.804 und EMA(200) bei $4.758 bilden ein sogenanntes Golden Cross — ein klassisches Kaufsignal. Der RSI(14) bewegt sich in neutral-bullischem Terrain. Der nächste Widerstand liegt bei $4.877, ein Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung $4.912 öffnen. Als Unterstützung fungiert die Zone um $4.775.

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State Street sieht die strukturelle Untergrenze deutlich tiefer: Ein bearisches Szenario würde erst bei einem wöchentlichen Schlusskurs unter $4.260 und Ölpreisen über $150 je Barrel einsetzen — beides derzeit weit entfernt.

J.P. Morgan erwartet, dass die Goldnachfrage die Preise bis Jahresende 2026 in Richtung $5.000 treibt, mit einer Durchschnittsprognose von $5.055 im vierten Quartal. UBP hat seine Goldpositionen wieder aufgebaut und hält an einem Kursziel von $6.000 für Jahresende fest. Ob die heute anstehenden US-Erzeugerpreisdaten und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe den nächsten Impuls liefern, zeigt sich noch im Tagesverlauf.

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