GoldHaven: 2.237 Linienkilometer für Magno
28.05.2026 - 19:26:14 | boerse-global.deGoldHaven Resources schiebt das Magno-Projekt in Nordbritisch-Kolumbien in die nächste Phase. Das Unternehmen weitet die luftgestützte geophysikalische Untersuchung deutlich aus und legt damit die Basis für die Bohrungen im kommenden Jahr.
Der Umfang steigt auf rund 2.237 Linienkilometer. Geplant waren zuvor 1.741 Kilometer. Das ist ein klarer Sprung und zeigt, wie ernst GoldHaven das Projekt inzwischen nimmt.
Mehr Daten, schärfere Ziele
Für die Messungen nutzt GoldHaven QMAGT-Technologie von Dias Airborne Limited. Dass das Verfahren auch bei der Leviathan-Entdeckung von Hercules Metals in Idaho zum Einsatz kam, ist für die Auswahl kein Zufall. Das Unternehmen sieht ähnliche geologische Strukturen wie dort.
Die neue Datengrundlage soll vor allem die aussichtsreichen Zonen im Magno-Gebiet besser abbilden. Dazu zählen skarnartige Wolfram-Vorkommen, porphyrische Mineralisierung und sogenannte Carbonate Replacement Deposits. Parallel dazu will GoldHaven die Messdaten mit Kartierungen, Oberflächengeochemie und alten Bohrdaten zusammenführen.
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Das Ziel ist konkret. Für 2026 ist ein 5.000 Meter langes Diamantbohrprogramm vorgesehen. Erst die neue 3D-Strukturmodellierung soll die Ziele dafür sauber priorisieren.
Kritische Metalle im Fokus
Magno liefert bereits Werte, die aufhorchen lassen. Bei Oberflächensamples meldete GoldHaven bis zu 6.550 ppm Wolfram und 2.370 Gramm Silber je Tonne. Hinzu kommen bis zu 334 ppm Indium in zinkreicher Mineralisierung.
Besonders die Kuhn-Zone bleibt im Blick. Historische Bohrungen dort ergaben unter anderem 13,0 Meter mit 0,55 Prozent WO3 sowie 4,0 Meter mit 1,32 Prozent WO3. Solche Treffer erklären, warum das Unternehmen die hochauflösende Vermessung jetzt massiv hochfährt.
Finanzierung gibt Rückenwind
Auch finanziell ist das Explorationsprogramm abgesichert. Anfang Mai schloss GoldHaven eine aufgestockte, nicht vermittelte Flow-Through-Privatplatzierung ab. Das jährliche Flow-Through-Volumen liegt damit bei rund 3,26 Millionen Dollar.
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Das Geld ist für förderfähige Explorationsausgaben in Kanada bestimmt. Dazu zählen die Luftmessung, die geologische Kartierung und die anstehenden Bohrungen. Parallel treibt GoldHaven in Brasilien bereits ein Phase-II-Programm auf dem Copeçal-Goldprojekt voran. Der Konzern verfolgt damit zwei Explorationslinien auf zwei Kontinenten.
Nächste Etappe steht fest
Das Magno-Projekt umfasst mehr als 37.000 Hektar im Cassiar-Distrikt. In den kommenden Monaten soll die erweiterte Datenerfassung in ein 3D-Strukturmodell einfließen. Danach entscheidet sich, wie präzise GoldHaven die Ziele für die 2026er-Bohrungen setzen kann.
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