Green Bridge: Platinmetalle und Kobalt im Titac-Test
17.05.2026 - 16:03:12 | boerse-global.deZwei konkrete Ereignisse bestimmen in den kommenden Wochen den Kurs von Green Bridge Metals. Das Explorationsunternehmen wartet auf Laborergebnisse aus dem Titac-South-Projekt. Parallel dazu lĂ€uft der Genehmigungsprozess fĂŒr Bohrungen auf dem Serpentine-Projekt in Minnesota. Diese Faktoren dĂŒrften die zweite JahreshĂ€lfte maĂgeblich prĂ€gen.
Warten auf das Labor
Die ersten drei Bohrlöcher des diesjĂ€hrigen Programms bei Titac South sind abgeschlossen. Geologen meldeten sichtbare Sulfidmineralisierungen ĂŒber breite Abschnitte. Darunter befindet sich auch kupferhaltiges Chalkopyrit. Das Management veröffentlicht jedoch erst konkrete Gehalte, wenn die zertifizierten Laborergebnisse vorliegen.
Ein unabhĂ€ngiges Labor prĂŒft die Proben aktuell. Ein wichtiges Detail: Die Experten testen das Material auch auf Platinmetalle und Kobalt. Diese Elemente fehlen in der bisherigen RessourcenschĂ€tzung. Ein Nachweis könnte die Wirtschaftlichkeit des Projekts deutlich verbessern.
Fortschritte in Minnesota
Auf dem Serpentine-Projekt in Minnesota bereitet Green Bridge ein weiteres Bohrprogramm vor. Das Areal liegt im Duluth-Komplex und grenzt direkt an bekannte Kupfer-Nickel-LagerstĂ€tten. Das Unternehmen plant den Start fĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte 2026.
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Aktuell verhandelt das Management mit den Umweltbehörden. Es geht um die Genehmigung von sechs neuen BohrplĂ€tzen. Ein politischer RĂŒckenwind hilft dabei. Die Aufhebung eines jahrzehntelangen Bergbauverbots in der Region ermöglicht nun wieder regulĂ€re Genehmigungsverfahren. Das Ziel: eine erste wirtschaftliche Bewertung innerhalb von 18 Monaten.
Neues Personal und schwankender Kurs
Um diese PlÀne umzusetzen, hat Green Bridge sein technisches Team verstÀrkt. Justin Brown und Jay Robbie bringen als leitende Geologen viel lokale Erfahrung mit. Sie kennen die geologischen Besonderheiten des Duluth-Komplexes genau.
An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,12 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein starkes Plus von rund 91 Prozent auf der Anzeigetafel. Kurzfristig kĂŒhlte die Stimmung jedoch ab. Auf Monatssicht gab der Kurs zweistellig nach.
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Die hohe jÀhrliche VolatilitÀt von rund 56 Prozent unterstreicht den spekulativen Charakter des Explorers. Bis Ende des zweiten Quartals erwartet Green Bridge sowohl die Laborergebnisse als auch die Bohrgenehmigungen. Diese Datenpunkte werden die weitere Entwicklung vorgeben.
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