Griechische Reeder: Wettbewerbsnachteil durch KlimaplÀne
16.04.2026 - 10:04:54 | dpa.deSie Ă€uĂerten sich vor der nĂ€chsten Sitzung der International Maritime Organisation (IMO), die Ende 2026 in London stattfinden soll.
Der sogenannte Netto-Null-Rahmen der IMO soll den AusstoĂ von Treibhausgasen in der Schifffahrt senken. DafĂŒr sollen Schiffe schrittweise weniger schĂ€dliche Treibstoffe nutzen. Wer zu viel CO2 ausstöĂt, soll zahlen oder AusgleichsmaĂnahmen nutzen. Wer besonders sauber fĂ€hrt, kann Vorteile bekommen.
"Plan nicht realistisch"
Die griechischen Reeder halten den geplanten Netto-Null-Rahmen fĂŒr nicht realistisch. Sie warnen, dass wichtige LĂ€nder mit groĂen Handelsflotten nicht ausreichend mitziehen. Namen nannten sie nicht. AuĂerdem seien saubere Treibstoffe und neue Technik bislang nicht ĂŒberall verfĂŒgbar oder zu teuer. Dadurch könnten die Kosten stark steigen und der Wettbewerb verzerrt werden.
Der Plan fĂŒr den sogenannten Netto-Null-Rahmen ist im IMO-Umweltausschuss zwar schon grundsĂ€tzlich vorangebracht worden, aber noch nicht endgĂŒltig beschlossen. Bevor er gilt, muss er noch von den Mitgliedstaaten Ende 2026 offiziell angenommen werden. Wenn nicht genug LĂ€nder EinwĂ€nde haben, treten die Regeln in der Regel etwa 16 Monate spĂ€ter in Kraft. Dann sind die Regierungen dafĂŒr verantwortlich, die Regeln umzusetzen und zu kontrollieren.
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