Hunting Aktie: Orderbuch auf Rekordkurs
15.04.2026 - 10:52:52 | boerse-global.deDer Quartalsbericht hat die Erwartungen weitgehend erfüllt – und dennoch gaben die Aktien heute um rund 3 Prozent nach. Der Grund liegt auf der Hand: Ein EBITDA von 23,2 Millionen Dollar im ersten Quartal deckt gerade einmal 15,5 Prozent der Jahresmitte des angestrebten Zielkorridors von 145 bis 155 Millionen Dollar ab.
Das Management hält an der Prognose fest und verweist auf die bewusst hinterlastige Ergebnisstruktur mit einem 40:60-Split zwischen erstem und zweitem Halbjahr. Damit muss das zweite Quartal allein rund 37 Millionen Dollar EBITDA liefern – fast das Doppelte des Q1-Wertes. RBC Capital Markets bleibt dennoch bei seiner „Outperform"-Einschätzung und einem Kursziel von 550 Pence, mit einer eigenen EBITDA-Schätzung von 149,2 Millionen Dollar für das Gesamtjahr.
Auftragsbestand zieht deutlich an
Das eigentliche Signal kommt aus dem Orderbuch. Zum 14. April stand der Auftragsbestand bei 428,8 Millionen Dollar – ein spürbarer Sprung gegenüber den 358 Millionen Dollar zum Jahresende 2025. Treiber ist vor allem das Subsea-Geschäft: Allein für Titanium-Stressverbindungen eines Projekts in Guyana wurden 63,5 Millionen Dollar an neuen Aufträgen verbucht. Auch im US-Onshore-Markt und in Südamerika läuft es nach Aussage von CEO Jim Johnson besser als erwartet.
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Die OCTG-Tenderpipeline bleibt mit rund einer Milliarde Dollar beachtlich, wenngleich sich die Auftragsvergabe im Nahen Osten seit März leicht verzögert hat. Im Nicht-Energiebereich – mit Kunden wie Pratt & Whitney, Sikorsky und General Electric – liegt der Auftragsbestand bei 95,6 Millionen Dollar, teils mit Planungshorizont bis 2028.
Kasse schmilzt, Umbau läuft
Die Nettoliquidität fiel im Quartalsverlauf von 62,9 auf 8,3 Millionen Dollar – ein Rückgang von rund 55 Millionen Dollar binnen drei Monaten. Hintergrund sind saisonale Vorinvestitionen ins Umlaufvermögen sowie das laufende Aktienrückkaufprogramm. Beides ist strukturell erwartet, dennoch bleibt der Puffer dünn.
Parallel schreitet die Umstrukturierung voran: Die Schließung des Standorts Fordoun ist für Juni 2026 geplant, das 15-Millionen-Dollar-Kostensenkungsprogramm soll bis Anfang 2028 vollständig wirksam sein. Ab Januar 2027 werden die Segmente EMEA und Asien-Pazifik zu einem gemeinsamen „International"-Segment zusammengeführt. Die operative Logik dahinter ist klar – weniger Redundanzen, straffere Steuerung.
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