Iberdrola Aktie: Erste Turbine in East Anglia Three
22.04.2026 - 07:00:37 | boerse-global.deIberdrola erreicht einen Meilenstein in der britischen Nordsee. Mit der ersten Turbine im Windpark East Anglia Three nimmt ein vier Milliarden Pfund teures Projekt Form an. Der Konzern festigt damit seine Position unter den weltweit führenden Grünstrom-Anbietern.
Die Tochter ScottishPower entwickelt das Feld gemeinsam mit dem Partner Masdar. Nach der vollständigen Inbetriebnahme soll die Anlage 1,4 Gigawatt leisten. Das reicht rechnerisch für die Versorgung von über 1,3 Millionen Haushalten.
Iberdrola setzt dabei auf Rekordmaße. Die verbauten Turbinenblätter gehören zu den größten in britischen Gewässern. Die Folge: Durch diese Skaleneffekte will das Management die Kosten für Offshore-Windkraft dauerhaft senken.
Fokus auf Netzausbau und Politik
Parallel zum Baufortschritt wirbt Konzernchef Ignacio Galán in Madrid für eine Modernisierung der Stromnetze. Auf der Messe WindEurope 2026 traf er Regierungsvertreter aus Spanien und Großbritannien. Sein Kernanliegen: Der Ausbau der Erneuerbaren benötigt eine leistungsfähige Infrastruktur.
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In der Heimat steht das Unternehmen derweil unter Beobachtung. Iberdrola-España-Chef Mario Ruiz-Tagle verteidigte vor einem Untersuchungsausschuss das Krisenmanagement nach einem Stromausfall im Vorjahr. Die Aufsichtsbehörde CNMC stellte zwar Unregelmäßigkeiten fest, sah darin aber nicht die direkte Ursache des Vorfalls.
An der Börse spiegelt sich der Expansionskurs wider. Die Aktie legte auf Jahressicht um rund 25 Prozent zu. Aktuell notiert sie bei 19,82 Euro.
Ein RSI von 68 deutet auf eine kurzfristig hohe Bewertung hin. Der Titel nähert sich damit der überkauften Zone.
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Ausblick auf Quartalszahlen und Dividende
Am Monatsende veröffentlicht Iberdrola die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Dann wird sich zeigen, wie stark die neuen Projekte das operative Ergebnis stützen.
Der Verwaltungsrat schlägt eine Zwischendividende von 0,427 Euro je Aktie vor. Insgesamt plant der Konzern für das Geschäftsjahr eine Ausschüttung von rund 4,5 Milliarden Euro. Die Hauptversammlung muss diesem Vorschlag noch zustimmen.
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