WDH/ Supertaifun 'Sinlaku': Touristen sitzen im Westpazifik fest
14.04.2026 - 07:06:29 | dpa.de(Im 2. Absatz wurde bei «Washington Post» ein fehlender Buchstabe ergÀnzt.)
SAIPAN (dpa-AFX) - AuslĂ€ufer des herannahenden Supertaifuns "Sinlaku" haben auf Inseln im Westpazifik bereits fĂŒr erste SchĂ€den gesorgt. Die Nördlichen Marianen seien schon vor dem Eintreffen des Tropensturms von einem flĂ€chendeckenden Stromausfall betroffen, sagte Clement Bermudes vom örtlichen Katastrophenschutz vor Journalisten. Auch haben heftige Winde schon BĂ€ume entwurzelt.
Das abgelegene US-AuĂengebiet liegt im westlichen Pazifik nordöstlich der Philippinen und gehört politisch zu den Vereinigten Staaten. Die Behörden riefen die Bevölkerung nach Angaben der Zeitung "Marianas Variety News" noch einmal eindringlich auf, Schutz zu suchen. Die Zeitung "Washington Post" bezeichnete "Sinlaku" als "UngetĂŒm" und "stĂ€rksten Sturm auf dem Planeten seit Hurrikan Melissa im Oktober Jamaika traf".
Airlines stellen Flugverkehr ein
Derweil sitzen nach Angaben des lokalen Fremdenverkehrsamtes etwa 400 Touristen auf den Nördlichen Marianen fest. Grund: Alle internationalen Airlines, die die Region anfliegen, haben wegen "Sinlaku" den Flugverkehr eingestellt, darunter United Airlines US9100471096 und Philippine Airlines. Die Inseln Saipan, Tinian und Rota sind vor allem bei Urlaubern aus Asien wegen ihrer traumhaften StrÀnde beliebt.
Gouverneur David Apatang mahnte: "Das ist kein Sturm, den wir uns leisten können, auf die leichte Schulter zu nehmen." Die Menschen sollten in ihren HĂ€usern oder NotunterkĂŒnften bleiben und unbedingt die StraĂen meiden. Der Nationale Wetterdienst forderte die Bevölkerung auf, nicht nach drauĂen zu gehen, "da umherfliegende TrĂŒmmerteile leicht schwere Verletzungen verursachen können".
Höchste Alarmstufe
Zuletzt sei eine anhaltende WindstĂ€rke von etwa 250 Kilometer pro Stunde gemessen worden. Meteorologen erwarten, dass der Supertaifun als Sturm der höchsten Kategorien 4 oder 5 ĂŒber das Gebiet ziehen wird.
Bereits am Montag hatten die Behörden die höchste Alarmstufe ausgerufen. Auch das weiter sĂŒdlich gelegene US-Territorium Guam bereitet sich auf mögliche Auswirkungen des Sturms vor.
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