KORREKTUR, Passagiere

KORREKTUR: 500 Passagiere sitzen wegen Schnee nachts in Flugzeugen fest

22.02.2026 - 19:22:35 | dpa.de

(Im 3. Absatz wurde im 3. Satz korrigiert: "Am Abend hĂ€tten einige FlĂŒge Sondergenehmigungen erhalten, um auch noch nach Mitternacht bis 1.00 Uhr starten zu können.

(Im 3. Absatz wurde im 3. Satz korrigiert: "Am Abend hĂ€tten einige FlĂŒge Sondergenehmigungen erhalten, um auch noch nach Mitternacht bis 1.00 Uhr starten zu können. In MĂŒnchen gilt zwischen 0.00 und 5.00 Uhr normalerweise ein Nachtflugverbot.")

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Etwa 500 Passagiere haben mitten im Winter unfreiwillig eine Nacht in Flugzeugen am MĂŒnchner Flughafen verbracht. Ihre fĂŒr Donnerstagabend geplanten FlĂŒge waren nach starken SchneefĂ€llen in der Nacht zum Freitag gestrichen worden - nachdem schon alle Passagiere an Bord und die Flugzeuge startbereit waren, wie ein Sprecher der Lufthansa mitteilte.

Nach Angaben des MĂŒnchner Flughafens konnten die Reisenden wegen fehlender Busse und Parkmöglichkeiten am Terminal nicht mehr dorthin zurĂŒckkehren - und mussten zwangslĂ€ufig in den Flugzeugen ausharren. Zuvor hatte RTL.de darĂŒber berichtet.

Die SchneefĂ€lle hatten nach Angaben des Flughafens am Donnerstag ĂŒber den gesamten Tag fĂŒr VerspĂ€tungen und AusfĂ€lle gesorgt. 100 FlĂŒge seien gestrichen worden. Am Abend hĂ€tten einige FlĂŒge Sondergenehmigungen erhalten, um auch noch nach Mitternacht bis 1.00 Uhr starten zu können. In MĂŒnchen gilt zwischen 0.00 und 5.00 Uhr normalerweise ein Nachtflugverbot. Wegen des Schnees hĂ€tten bereits abgefertigte und startbereite FlĂŒge aber dann doch keine Starterlaubnis bekommen, berichtete ein Lufthansa-Sprecher.

Die Passagiere hĂ€tten aber nicht mehr zum Terminal zurĂŒckkehren können: "Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Parkmöglichkeiten fĂŒr Flugzeuge direkt am Terminal belegt und die BuskapazitĂ€ten auf den Vorfeldern eingeschrĂ€nkt", teilte der Flughafen mit.

FluggÀste harren bis zum Morgen in Flugzeugen aus

FluggĂ€ste und Besatzungen konnten die Flugzeuge nicht mehr verlassen und mussten die Nacht im Flugzeug auf dem Vorfeld verbringen. Betroffen waren nach Angaben der Lufthansa neben drei Lufthansa-FlĂŒgen nach Singapur, Kopenhagen und Danzig auch zwei Air-Dolomiti-FlĂŒge nach Graz und Venedig. Erst am frĂŒhen Morgen fuhren nach Angaben des Lufthansa-Sprechers wieder Busse, die die Passagiere abholten.

Warum keine Busse vorhanden waren, die die Passagiere zum Terminal bringen konnten, konnte der Sprecher der Lufthansa nicht sagen. FĂŒr die Organisation der Busse sei der Flughafen zustĂ€ndig.

Dieser war fĂŒr weitere Nachfragen zu dem Vorfall zunĂ€chst am Sonntag nicht zu erreichen. "Wir bedauern die damit entstandenen Unannehmlichkeiten sehr", teilte ein Sprecher des Flughafens MĂŒnchen lediglich mit.

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