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PrĂ€sident: Welt braucht stabiles Taiwan fĂŒr KI-Boom

02.06.2026 - 14:55:29 | dpa.de

(Im ersten Satz wurde der fehlende Name Lai Ching-te ergĂ€nzt.)TAIPEH - Angesichts der Wichtigkeit Taiwans fĂŒr den weltweiten KI-Boom und der Spannungen mit China hat der taiwanische PrĂ€sident Lai Ching-te die Rolle seines Landes hervorgehoben.

(Im ersten Satz wurde der fehlende Name Lai Ching-te ergÀnzt.)

TAIPEH (dpa-AFX) - Angesichts der Wichtigkeit Taiwans fĂŒr den weltweiten KI-Boom und der Spannungen mit China hat der taiwanische PrĂ€sident Lai Ching-te die Rolle seines Landes hervorgehoben. Seine Regierung werde "den Frieden und die StabilitĂ€t in der Taiwanstraße entschlossen wahren und ihr Bestes tun, um den Status quo aufrechtzuerhalten", sagte Lai bei der Eröffnung der IT-Messe Computex in Taipeh. Die Rolle Taiwans in der KI-Branche bezeichnete er als "unverzichtbar".

"Je mehr die Welt KI braucht, desto mehr braucht sie ein Taiwan, das stabil und vertrauenswĂŒrdig ist und Verantwortung ĂŒbernehmen kann", sagte Lai auf der Messe, die in diesem Jahr unter dem Motto "AI Together" (KI zusammen) steht und mit 60.000 Besuchern, mehr als 1.500 Unternehmen und ĂŒber 6.000 StĂ€nden aus 33 LĂ€ndern eine Rekordbeteiligung erwartet.

Taiwan erlebt derzeit einen Exportboom im Bereich KI. BranchengrĂ¶ĂŸen wie TSMC TW0002330008 beliefern die ganze Welt mit wichtigen Computerchips, die zur Entwicklung der Technologie benötigt werden.

Taiwan rechnet mit starker Konjunktur

Die Nachfrage macht sich auch in den Wirtschaftsdaten bemerkbar. Lai wies darauf hin, dass Taiwans reales Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 14,55 Prozent betragen habe. Das jÀhrliche Wachstum werde nun bei 9,64 Prozent erwartet, erklÀrte er.

Lai versicherte, dass Taiwan bis 2032 keine Gefahr von VersorgungsengpĂ€ssen drohe - basierend auf aktuellen Prognosen, die den kĂŒnftigen Bedarf der KI- und Halbleiterbranche berĂŒcksichtigen. Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen soll beschleunigt und EnergiesparbemĂŒhungen sollen intensiviert werden.

Taiwan, das im Mai 2025 aus der Atomenergie ausgestiegen war, importiert fast den gesamten fĂŒr die Stromerzeugung benötigten Brennstoff. Im ersten Quartal entfielen fast 51 Prozent auf FlĂŒssigerdgas (LNG), 32 Prozent auf Kohle und knapp 15 Prozent auf erneuerbare Energien.

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