USA: Erzeugerpreise steigen stÀrker als erwartet
14.01.2026 - 15:14:11 | dpa.deDie Preise, die Hersteller fĂŒr ihre Waren verlangen, legten im Jahresvergleich um 3,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur eine Jahresrate von 2,7 Prozent erwartet.
Bei der Kernrate, bei der schwankungsanfĂ€llige Preise fĂŒr Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, zeigte sich die gleiche Entwicklung. Auch hier lag die Jahresrate bei 3,0 Prozent, wĂ€hrend Analysten 2,7 Prozent erwartet hatten. Wegen der Folgen der teilweisen SchlieĂung von Bundesbehörden von Anfang Oktober bis in den November hinein wurden die Daten mit Verzögerung veröffentlicht.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im November um 0,2 Prozent. Auch dies war erwartet worden. Die Kernverbraucherpreise stagnierten in dieser Betrachtung, wÀhrend Analysten einen Anstieg um 0,2 Prozent im Monatsvergleich erwartet hatten.
Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Zuletzt wurde fĂŒr Dezember eine Inflationsrate von 2,7 Prozent gemeldet.
Die Preisentwicklung steht besonders im Fokus. Bisher hatte die US-Zollpolitik nach EinschĂ€tzung von Ăkonomen keine starken Auswirkungen auf die allgemeine Preisentwicklung gezeigt. Zuletzt war der Leitzins im Dezember um 0,25 Prozentpunkte von der US-Notenbank Fed gesenkt worden. In diesem Jahr werden allgemein weitere Zinssenkungen erwartet.
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