CDU-Chef Lechner: Keine Dividende fĂŒr VW-AktionĂ€re
03.12.2024 - 18:30:45 | dpa.de"Der MinisterprĂ€sident muss den Tarifkonflikt moderieren und zu einem Ende fĂŒhren. Das ist seine Aufgabe", sagte Lechner der "Braunschweiger Zeitung/Wolfsburger Nachrichten" (Mittwochsausgabe).
Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion forderte zudem, dass die VW-AktionĂ€re auf DividendenausschĂŒttungen verzichten. Dieser Verzicht mĂŒsse Bestandteil einer Lösung sein, an der sich auch das VW-Management und die Belegschaft beteilige. Er stĂŒtzte die EinschĂ€tzung von Weil, dass die Dividende, die VW auch an das Land ausschĂŒttet, fĂŒr Niedersachsen nicht oberste PrioritĂ€t habe.
Weil sei seit vielen Jahren Mitglied des VW-Aufsichtsrats und damit mitverantwortlich fĂŒr die Misere des Autobauers, kritisierte Lechner. Um den Tarifkonflikt schnellstmöglich zu beenden, mĂŒssten alle Beteiligten ihren Beitrag leisten. Das gelte gleichermaĂen fĂŒr das Management, die BeschĂ€ftigten und die AktionĂ€re.
Verzicht auf Dividende mehr als ein Jahr
Das Land und auch alle anderen AktionĂ€re sollten "ein, zwei, drei Jahre auf die Dividende verzichten", sagte Lechner. Neben dem Land sind das Emirat Katar und vor allem die Familien Porsche und PiĂ«ch GroĂaktionĂ€re des Autobauers.
Wie konkret der Verzicht fĂŒr die VW-BeschĂ€ftigten ausfallen mĂŒsste, dazu Ă€uĂerte sich Lechner nicht. Er werte es aber als positives Signal, dass die IG Metall ein eigenes Angebot vorgelegt habe. Lechner sieht das Management in der Pflicht, beispielhaft voranzugehen: "Es geht um die GlaubwĂŒrdigkeit".
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