'Nicht tragfÀhig': CSU kritisiert Warkens ReformplÀne
17.04.2026 - 06:22:43 | dpa.deDie CSU beharrt darauf, die KassenbeitrĂ€ge von BĂŒrgergeldempfĂ€ngern zumindest teilweise aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren.
"Es gibt richtige AnsÀtze in dem Paket von Gesundheitsministerin Warken, etwa dass die Ausgaben nicht stÀrker steigen sollen als die Einnahmen und dass jeder seinen Beitrag leisten muss", sagte der bayerische CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek dem "Stern". "Doch ist das alles gut gemeint, aber nicht tragfÀhig, wenn der Einstieg in die versicherungsfremden Leistungen nicht gelingt."
Der Bund mĂŒsse die BeitrĂ€ge fĂŒr die Bezieher von Grundsicherung bezahlen, das dĂŒrfe nicht die Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben, so Holetschek. "Mindestens der Einstieg in eine stĂ€rkere Ăbernahme der Kosten muss zwingend Teil dieses Pakets werden." Das gelte dann auch bei der Pflege. "Die Reform muss auch in diesem Sinne gerecht sein. Sonst wird sie keine Akzeptanz finden."
Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) lehnt es ab, die BeitrĂ€ge der BĂŒrgergeldempfĂ€nger voll aus dem Bundesetat zu finanzieren. Seinen Angaben zufolge wĂŒrde das den Bundeshaushalt um 12 Milliarden Euro belasten. Auch Warken hat bereits deutlich gemacht, dass der Koalition im Moment haushaltstechnisch die HĂ€nde gebunden seien. Sie hat Kernpunkte eines Sparpakets vorgelegt, das die gesetzlichen Krankenversicherungen um 20 Milliarden Euro entlasten soll.
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