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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.07.2026 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 17:05 Uhr | dpa.de

Inflation springt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 ProzentWIESBADEN - Nach dem Auslaufen des Tankrabatts hat sich das Leben in Deutschland sprunghaft verteuert.

ROUNDUP: Inflation springt nach Ende des Tankrabatts auf 2,8 Prozent

WIESBADEN - Nach dem Auslaufen des Tankrabatts hat sich das Leben in Deutschland sprunghaft verteuert. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

ROUNDUP 2: Deutsche Wirtschaft schafft Mini-Wachstum trotz Iran-Krieg

WIESBADEN - Inmitten aller Krisen zeigt sich die deutsche Wirtschaft mit dem dritten Wachstumsquartal in Folge widerstandsfähig. Trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auch im Frühjahr minimal zu: 0,2 Prozent Plus zum Vorquartal errechnete das Statistische Bundesamt für April bis Juni 2026 anhand vorläufiger Daten.

Eurozone: Wirtschaft wächst im Frühjahr stärker als erwartet

LUXEMBURG - Die Wirtschaft der Eurozone ist im Frühjahr stärker gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im zweiten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Wachstum um 0,2 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaft noch stagniert.

Britische Notenbank belässt Leitzins bei 3,75 Prozent

LONDON - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet stabil gehalten. Er liegt weiter bei 3,75 Prozent, teilte die Bank of England am Donnerstag nach ihrer geldpolitischen Sitzung in London mit. Bankvolkswirte hatten diese Entscheidung im Schnitt erwartet.

ROUNDUP 2/Neuer Ärger für Merz: Teil der Rentenreform infrage gestellt

BERLIN/BRAUNSBEDRA - Nach der Entschärfung des CDU-internen Konflikts um die Kabinettsumbildung droht Bundeskanzler Friedrich Merz neuer Ärger. Die drei Ost-Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stellen sich gegen eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren und damit gegen einen wichtigen Baustein der geplanten Reform der Alterssicherung. Die CDU-Politiker fordern, die besonderen Realitäten im Osten zu berücksichtigen. Demonstrativ verweisen sie auf ihre Position im Bundesrat.

Bundeswirtschaftsministerin hält an Plänen für niedrigere Energiekosten fest

ZIELITZ - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat weitere Bemühungen angekündigt, um die Energiekosten in Deutschland zu senken. "Energiekosten sind ein Standortfaktor. Sie sind in Deutschland zu hoch und damit nicht wettbewerbsfähig", sagte die CDU-Politikerin nach einem Besuch des Kaliwerks von K+S DE000KSAG888in Zielitz in Sachsen-Anhalt. Reiche sagte, es sei gelungen, dass auch der Bergbau wieder von der Strompreiskompensation profitiere. Das gelte aber nicht für den Untertage-Bereich. "Fakt ist aber, dass alles Energie kostet." Sie wolle sich bei der EU-Kommission für eine entsprechende Erweiterung einsetzen.

ROUNDUP/USA: Wirtschaftswachstum schwächt sich ab

WASHINGTON - Das Wachstum der US-Wirtschaft hat sich im Frühjahr abgeschwächt. Im zweiten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 1,5 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag laut einer ersten Erhebung in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal war die größte Volkswirtschaft der Welt um 2,1 Prozent gewachsen.

ROUNDUP: Britische Notenbank tastet Leitzins nicht an

LONDON - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet stabil gehalten. Er liegt weiter bei 3,75 Prozent, teilte die Bank of England am Donnerstag nach ihrer geldpolitischen Sitzung in London mit. Bankvolkswirte hatten diese Entscheidung im Schnitt erwartet. Damit bleiben die Zinsen im bisherigen Jahresverlauf unverändert. Zuletzt hatte die Bank of England im Dezember den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung zieht unerwartet deutlich an

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Juli weiter verbessert. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 96,9 Punkte, wie die Europäische Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Es ist der dritte Anstieg in Folge. Er liegt aber weiter klar unter dem langfristigen Durchschnitt von 100 Punkten.

Eurozone: Arbeitslosenquote verharrt auf 6,3 Prozent

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im Juni stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote verharrte auf 6,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine etwas geringere Rate von 6,2 Prozent erwartet. Allerdings wurde der Wert für den Vormonat Mai von 6,2 auf 6,3 Prozent nach oben revidiert. Die Arbeitslosigkeit bleibt damit auf einem niedrigen Niveau. Im Juni 2025 hatte die Quote ebenfalls bei 6,3 Prozent gelegen.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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