Insolventer Discounter: HĂ€lfte der Filialen wird fortgefĂŒhrt
Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 12:02 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWie der Insolvenzverwalter mitteilte, wurden fĂŒr 22 von 41 Filialen KĂ€ufer gefunden. GröĂtenteils wĂŒrden die Standorte aber unter neuem Namen fortgefĂŒhrt. Lediglich in ThĂŒringen bleibe die Marke bei drei Filialen erhalten.
Nach einer Ăbersicht des Insolvenzverwalters werden zehn Filialen in ThĂŒringen, sechs in Sachsen-Anhalt, vier in Sachsen und zwei in Brandenburg fortgefĂŒhrt.
Unternehmen: KaufzurĂŒckhaltung fĂŒhrte zur Insolvenz
Die hinter den MĂ€rkten stehende DEC Handelsgesellschaft mbH hatte im Dezember Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund war die anhaltende KaufzurĂŒckhaltung. Noch im MĂ€rz war zunĂ€chst die Rede davon, dass 30 von 41 MĂ€rkten erhalten werden könnten. Nach eigenen Angaben waren in den Groschen MĂ€rkten 170 Mitarbeiter beschĂ€ftigt. Etwa 80 ArbeitsplĂ€tze blieben erhalten, erklĂ€rte Insolvenzverwalter Olaf Spiekermann. Die Verhandlungen seien auch angesichts des schwierigen Marktumfeldes langwierig gewesen. FĂŒr November werde eine weitere Ăbernahme erwartet.
