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Intel Arc A770 von Intel Corp. - Grafikkarte setzt auf Raytracing und AV1-Encoding

Veröffentlicht: 01.07.2026 um 14:42 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Intel Arc A770 bringt bis zu 16 GB GDDR6-Speicher und Hardware-Raytracing in den Desktop-PC. Wer Intel Corp. Aktien (ISIN US4581401001) hält, sollte dieses Produkt kennen.

Intel Corp., US4581401001, Illustration mit AI erstellt.
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Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Zubehoer & Komponenten. Geprueft am 01.07.2026, 14:42 Uhr. Details im Impressum.

Intel Arc A770 liegt auf dem Schreibtisch, das schwarze Dual-Slot-Gehäuse fühlt sich kühl und leicht angeraut an, während die Lüfterblätter im Licht reflektieren. Die Desktop-GPU zielt auf Gamer und Kreative, die mehr als integrierte Grafik wollen. Produktmanagerin Lisa Pearce von Intel erklärt das Modell seit Monaten als wichtigen Baustein für die Arc-Offensive im PC-Markt.

Technische Eckdaten der Arc A770

Die Intel Arc A770 ist eine diskrete Desktop-Grafikkarte auf Basis der Alchemist-Architektur und bietet je nach Variante 8 oder 16 GB GDDR6-Speicher. Die Speicheranbindung liegt bei 256 Bit, die Bandbreite der 16-GB-Version wird von Intel mit rund 560 GB/s angegeben. Der Stromverbrauch ist mit einer typischen Board-Power von etwa 225 Watt spezifiziert, weshalb Intel ein Netzteil ab 650 Watt empfiehlt.

Auf der offiziellen Produktseite hebt Intel 32 Xe-Kerne, 32 Ray-Tracing-Einheiten und 512 XMX-Matrix-Einheiten hervor. Diese Spezialkerne sind für KI-Funktionen und Upscaling wie XeSS gedacht, das ähnliche Aufgaben wie Nvidias DLSS übernimmt. Viele Nutzer merken diesen Unterschied beim Spielen vor allem an flüssigeren Bildraten bei hohen Auflösungen.

Gaming-Fokus mit Raytracing und XeSS

Im Spielealltag soll die Arc A770 laut Intel Full-HD- und WQHD-Gaming mit hohen Details ermöglichen, inklusive aktivierter Raytracing-Effekte. Erste Tests von Fachmedien wie TechPowerUp zeigen, dass sich die Karte grob im Leistungsfeld einer Nvidia GeForce RTX 3060 Ti oder AMD Radeon RX 6700 XT bewegt, mit Schwankungen je nach Spiel und Treiberstand. Gerade in DirectX 12-Titeln kann Arc ihre Stärken zeigen.

Eine Besonderheit ist das Upscaling-Feature XeSS, das mit den XMX-Einheiten der GPU zusammenarbeitet und Spiele intern in niedrigerer Auflösung berechnet, bevor ein KI-Algorithmus das Bild wieder hochskaliert. Auf der Seite von Intel zu XeSS erklärt Chefentwickler Andrey Kuksenko, dass so Bildrate und Bildqualität gleichzeitig profitieren sollen. In Praxistests berichten Spieler von flüssigerem Gameplay in Titeln wie „Cyberpunk 2077“, sofern aktuelle Treiber installiert sind.

Vertiefen & einordnen

Intel Corp. und die Arc-Grafiksparte im Anlegerblick

Wer sich für Intel Corp. Aktien interessiert, sollte die Rolle der Arc-GPUs im Segment Desktop- und Gaming-Grafik kennen.

Creator-Features mit AV1-Encoding

Nicht nur Spieler, auch Content-Creator adressiert Intel mit der Arc A770, denn die Karte unterstützt Hardware-Encoding für das Videocodec AV1. Dieses Codec gilt als effizienter als ältere Standards wie H.264, was geringere Bitraten bei vergleichbarer Qualität erlaubt, etwa beim Streaming auf Plattformen wie YouTube. Intel betont auf seiner Newsroom-Seite zu Arc-Mediafunktionen, dass Arc-GPUs mehrere Hardware-Encoder und Decoder für Formate wie HEVC, VP9 und AV1 bieten.

Der YouTube-Kanal eines unabhängigen Streamers, der die Karte in einem realen Setup nutzt, zeigt im Vergleich, dass die Arc A770 im AV1-Livestream bei gleicher Bildschärfe weniger Datenrate benötigt als manche ältere GPU. Wer etwa eine Kamera vor dem PC-Monitor stehen hat und gleichzeitig spielt, kann so stabiler mit begrenzter Upload-Bandbreite übertragen. Das macht die Karte für Semi-Professionelle Studios oder E-Sport-Streamer interessant.

Treiberentwicklung und Plattformanforderungen

Zum Start der Arc-Serie gab es Berichte über noch unausgereifte Treiber, insbesondere für alte DirectX-9-Spiele. Intel reagierte mit einem intensiven Treiberprogramm; der aktuelle Grafiktreiber im Intel-Downloadcenter bringt laut Changelog deutliche Verbesserungen bei stabiler Bildrate und Kompatibilität. CEO Pat Gelsinger erwähnte in Gesprächen mit Analysten, dass die Softwareseite für Arc mindestens ebenso wichtig sei wie die Hardware selbst.

Die Arc A770 nutzt eine PCIe-4.0-x16-Schnittstelle und benötigt zwei 8-Pin-Stromstecker. Intel empfiehlt für optimales Verhalten einen modernen Prozessor und aktuelle BIOS-Versionen, insbesondere in Kombination mit „Resizable BAR“ oder „Smart Access Memory“, damit die GPU effizient auf den gesamten Speicher des Systems zugreifen kann. Auf der Seite von Intel zum Thema Resizable BAR wird beschrieben, wie Nutzer im UEFI-Menü die Option aktivieren können.

Marktposition und Verfügbarkeit

Im deutschen Handel ist die Arc A770 seit Ende 2022 verfügbar, sowohl als Intel Limited Edition als auch als Custom-Modelle von Partnern wie Acer oder ASRock. Auf Preisportalen bewegt sich die 16-GB-Version häufig im Bereich von 280 bis 350 Euro, je nach Händler und Angebot. Einzelne Shops bieten noch Restbestände der 8-GB-Ausführung etwas günstiger an, was preisbewusste Käufer ansprechen kann.

Die Intel Limited Edition setzt auf ein klares schwarzes Design mit dezent beleuchtetem Schriftzug, während Partnerkarten oft eigene Kühllösungen mit größeren Lüftern nutzen. Wer die Karte einmal in der Hand hält, spürt sofort das Gewicht des Kühlkörpers und sieht die dicht gepackten Kühlrippen an der Seite. Damit zielt Intel auf PC-Enthusiasten, die ihre Systeme selbst zusammenstellen und eine Alternative zu den beiden dominanten GPU-Herstellern suchen.

Kontext und Bedeutung für die Intel Corp. Aktie

Arc A770 ist Teil von Intels Strategie, wieder stärker im GPU-Markt präsent zu sein und neben CPUs zusätzliche Wachstumsfelder zu erschließen. Im Geschäftsbericht hebt das Management hervor, dass diskrete Grafikprozessoren in Spielen, Workstations und KI-Anwendungen langfristig eine größere Rolle spielen sollen. Für Intel Corp. ist Arc damit nicht nur ein Nischenprodukt, sondern ein Testfeld für Architektur- und Softwarekompetenz.

An der Heimatbörse Nasdaq werden Intel Corp. Aktien unter dem Kürzel INTC gehandelt, zuletzt im Bereich um mehrere Dutzend US-Dollar pro Anteilsschein. Wie stark die Arc-Sparte den Kurs beeinflusst, hängt von künftigen Generationen ab; Arc A770 ist heute vor allem ein sichtbares Signal an den Markt, dass Intel im Bereich diskrete GPUs ernsthaft mitspielen will.

Fakten zur Intel Arc A770

  • Produkt: Intel Arc A770
  • Hersteller: Intel Corporation
  • Kategorie: Zubehoer & Komponenten (Desktop-GPU)
  • Markteinfuehrung: Ende 2022, zunächst als Limited Edition
  • UVP / Preis: zum Start rund 329 US-Dollar (16-GB-Version), aktuell oft 280–350 Euro im Handel
  • Verfuegbarkeit: Retail-Händler und Online-Shops, teilweise Partnerkarten
  • Zielgruppe: Gamer, Streamer, Content-Creator, PC-Enthusiasten
  • Besonderheit / USP: AV1-Hardware-Encoding, XeSS-Upscaling und Raytracing in Intels erster diskreter Desktop-GPU-Generation

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