Harter Wettbewerb und Materialkosten: Jungheinrich senkt Gewinnausblick
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 12:45 Uhr | dpa.deHinzu kämen Nachwirkungen des im Februar beendeten Streiks im Werk Lüneburg. Eine 2026 wohl etwas bessere Umsatzentwicklung als bisher geplant kann das nicht kompensieren. Der Aktienkurs sackte um mehr als 6 Prozent ab.
Wegen der zahlreichen Belastungen erwartet die Unternehmensführung laut einer Mitteilung vom Donnerstag 2026 nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 340 bis 400 Millionen Euro, statt bisher 380 bis 450 Millionen. Die mittlere Erwartung von Analysten liegt indes bereits nahe am unteren Ende der Spanne. Die entsprechende operative Gewinnmarge dürfte der neuen Prognose zufolge 6,2 bis 7,0 Prozent erreichen, hieß es weiter vom Unternehmen. Zuvor waren 7,2 bis 8,0 Prozent avisiert worden.
Etwas zuversichtlich blickt Jungheinrich "infolge intensiver Vertriebsaktivitäten" auf Umsatz und Bestellungen. Der Auftragseingang dürfte 2026 zwischen 5,5 und 6,1 Milliarden Euro liegen und der Umsatz 5,3 bis 5,9 Milliarden Euro erreichen. Bisher hatten 5,4 bis 6,0 Milliarden sowie 5,2 bis 5,8 Milliarden im Plan gestanden.
