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Invesco Commodity ETF: 37,36% Plus seit Januar

24.05.2026 - 08:10:04 | boerse-global.de

Der Invesco Commodity ETF legt 2026 stark zu. Neue Fed-Spitze und Nahost-Konflikt treiben Anleger in Rohstoffe als Inflationsschutz.

Invesco Commodity ETF: 37,36% Plus seit Januar - Foto: über boerse-global.de
Invesco Commodity ETF: 37,36% Plus seit Januar - Foto: über boerse-global.de

Der Invesco Optimum Yield Diversified Commodity Strategy No K-1 ETF beendete die Handelswoche bei 18,20 US-Dollar. Trotz eines leichten Tagesverlusts von 0,60 Prozent blickt der Fonds auf ein starkes Jahr zurück. Seit Januar summiert sich das Plus auf 37,36 Prozent.

Ein Führungswechsel an der Spitze der US-Notenbank sorgt für Bewegung. Die Bestätigung von Kevin Warsh als neuem Fed-Chef signalisiert eine Neuausrichtung der Geldpolitik. Parallel dazu belasten geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Stimmung der Verbraucher.

Der Konflikt mit dem Iran schürt die Angst vor steigenden Preisen. Da die Inflation im ersten Quartal 2026 einen neuen Höchststand erreichte, suchen Investoren Schutz in Rohstoffen. Der Invesco-ETF bietet diesen Zugang über ein aktiv verwaltetes Portfolio aus Terminkontrakten. Dabei vermeidet die Struktur steuerliche Komplikationen.

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Energie und Agrar als Preistreiber

Besonders der Energiesektor treibt die Entwicklung an. Das US-Leichtöl WTI notierte zuletzt am oberen Rand seiner Jahrespanne. Dennoch bleibt der Markt nervös. Erdgas etwa stürzte von über 7,00 US-Dollar im Januar auf fast 3,00 US-Dollar im März ab.

Im Agrarsektor stützen neue Handelszusagen aus China die Preise für Getreide. Hinzu kommt ein verwaltetes Vermögen von rund 6,37 Milliarden US-Dollar. Der ETF notiert aktuell knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 18,91 US-Dollar.

Technische Signale und Strategie

Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit 68,0 eine neutrale Dynamik. Die jährliche Kostenquote beträgt 0,59 Prozent. Ein technischer Kniff hilft dabei: Die „Optimum Yield“-Strategie soll Verluste durch das Rollen von Terminkontrakten minimieren.

Die kommende Woche steht im Zeichen der neuen Fed-Führung. Marktteilnehmer achten auf erste Signale zu den Leitzinsen. Bleibt die Inflation hoch und die Lage im Nahen Osten instabil, dürfte der Aufwärtstrend bei den Rohstoffpreisen anhalten.

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