Irans PrÀsident rÀumt wirtschaftliche Schwierigkeiten ein
Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 06:27 Uhr | dpa, AD HOC NEWSVor dem Hintergrund der US-Androhung eines Wirtschaftskriegs hat der iranische PrÀsident Massud Peseschkian Schwierigkeiten im Land eingerÀumt, insbesondere mit Blick auf die wirtschaftliche Lage.
Die Regierung setze sich dafĂŒr ein, die Inflation zu senken, sagte Peseschkian in einer Rede, wie aus einer Mitteilung auf der offiziellen Webseite des PrĂ€sidenten hervorgeht. Peseschkian sprach demnach auch von "erheblichen Ungleichgewichten" in der Versorgung mit Wasser, Strom, Gas und Benzin sowie in der Umwelt und im Bankensektor, die seine Regierung "geerbt" habe. Seit seinem Amtsantritt habe das Land mit einer Kombination aus Krieg, Sanktionen, politischem Druck und Attentaten zu kĂ€mpfen gehabt.
PrÀsident: sind mit umfassendem Krieg konfrontiert
Peseschkian schien in der Rede auch auf die jĂŒngste Drohung von US-PrĂ€sident Donald Trump einzugehen, der dem Iran fast sechs Monate nach Beginn der militĂ€rischen Auseinandersetzung mit einem Wirtschaftskrieg gedroht hatte. Peseschkian sagte der Mitteilung zufolge, der Iran sei "mit einem umfassenden wirtschaftlichen, militĂ€rischen und sicherheitspolitischen Krieg konfrontiert". Er habe darauf hingewiesen, "dass die Feinde offen damit gedroht hĂ€tten, beispiellose Sanktionen gegen das Land zu verhĂ€ngen".
Mit Blick auf den Krieg gegen die USA gab sich Peseschkian selbstbewusst und ĂŒberzeugt, dass das Land dem Druck standhalten werde, da das Volk zusammenstehe und widerstandsfĂ€hig sei.
Angesichts der angesprochenen Probleme lasen sich die Inhalte der Rede aber weniger gelassen als ĂuĂerungen anderer Vertreter der iranischen FĂŒhrung. So sagte AuĂenminister Abbas Araghtschi, wirtschaftliche KriegsfĂŒhrung sei ein immer wiederkehrendes Muster und Teil der langjĂ€hrigen EinschĂŒchterungstaktik Washingtons. Der Iran habe gelernt, damit umzugehen.
ParlamentsprĂ€sident Mohammed Bagher Ghalibaf gab sich ĂŒberzeugt, dass eine VerschĂ€rfung von Sanktionen die USA am Ende selbst treffen wĂŒrde. Die US-Regierung hat fĂŒr Montag Details zu neuen MaĂnahmen in Aussicht gestellt.
