Israel, Krieg

Israel beginnt erneut Krieg gegen den Iran

28.02.2026 - 08:22:20 | dpa.de

Israel greift erneut den Iran an. Der Staat Israel habe einen PrĂ€ventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen fĂŒr Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt.

Die USA beteiligen sich nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 an den Angriffen des VerbĂŒndeten. Eine BestĂ€tigung dafĂŒr gab es zunĂ€chst nicht.

Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran ĂŒber Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans LuftstreitkrĂ€fte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.

Ausnahmezustand in Israel

Katz teilte nun mit, er habe einen sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen. In ganz Israel heulten die Sirenen. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es Explosionen in der Stadtmitte.

Israel hatte bereits im vergangenen Jahr Krieg gegen den Iran gefĂŒhrt. Der neue Angriff erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran ĂŒber das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.

Einen Durchbruch hatte es bei den GesprĂ€chen in Genf nicht gegeben. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte der iranischen FĂŒhrung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militĂ€rischen Angriffen gedroht - auch vor dem Hintergrund des brutalen Vorgehens des iranischen Sicherheitsapparats gegen die Proteste zu Jahresbeginn. Trump stellte dem Iran kĂŒrzlich ein Ultimatum bis Anfang MĂ€rz. "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird fĂŒr sie bedauerlich".

Bericht: USA an Angriffen beteiligt

Die USA wollen verhindern, dass die FĂŒhrung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigte sich zuletzt bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Die USA sind wichtigster VerbĂŒndeter Israels.

Iran drohte bereits mit Vergeltung

Irans StaatsfĂŒhrung betonte zuletzt ihre Bereitschaft zu einem Abkommen wie auch zu einer militĂ€rischen Eskalation. PrĂ€sident Massud Peseschkian drohte mit einem "umfassenden Krieg", sollte etwa ReligionsfĂŒhrer Ajatollah Ali Chamenei attackiert werden. Chamenei selbst warnte die USA Anfang Februar: "Die Amerikaner sollen wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein." Der Iran wolle keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen, sagte der ReligionsfĂŒhrer, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort in Teheran hat.

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