Israels, Verteidigungsminister

Israels Verteidigungsminister warnt vor ZugestÀndnissen an Iran

12.06.2026 - 18:39:34 | dpa.de

Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat Vorbehalte gegen ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran erkennen lassen.

US-PrÀsident Donald Trump strebe eine Vereinbarung an, die vor allem amerikanischen Interessen diene, schrieb Katz auf Telegram.

Zwar hĂ€tten die USA und Israel das gemeinsame Ziel, den Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern, erklĂ€rte Katz. Israel erwarte jedoch, dass Washington auch weitere Sicherheitsbedenken berĂŒcksichtige. Dabei nannte er das iranische Raketenprogramm sowie die UnterstĂŒtzung bewaffneter Gruppen - Katz sprach von Terroristen - durch Teheran.

Israel mĂŒsse sicherstellen, auch kĂŒnftig unabhĂ€ngig handeln zu können, damit der Iran keine Atomwaffen erhalte, sagte Katz weiter. Das Sicherheitskonzept des Landes sei klar und eindeutig, sagte Katz. Man gehe gegen nahe und ferne Bedrohungen vor. Ziel seien Entscheidungen und nicht Kompromisse und ZugestĂ€ndnisse.

Katz will nicht auf "Sicherheitszonen" verzichten

Der Verteidigungsminister kĂŒndigte außerdem an, Israel werde sich nicht aus den von ihm ausgewiesenen "Sicherheitszonen" im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen zurĂŒckziehen. Er begrĂŒndete dies mit einer Bedrohung durch "dschihadistische KrĂ€fte und Organisationen".

Welche Gruppen Katz konkret meinte, sagte er nicht. Die Äußerung dĂŒrfte sich unter anderem auf die islamistische Hamas im Gazastreifen sowie die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon beziehen. Beide Organisationen werden vom Iran unterstĂŒtzt.

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