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JSE FTSE Top 40: Öl-Schock drückt Kurse

Veröffentlicht: 21.04.2026 um 05:44 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Der südafrikanische Leitindex verliert über 1.200 Punkte, nachdem Ölpreise durch Spannungen im Nahen Osten steigen. Während Sasol profitiert, belasten Minenwerte und Finanztitel den Markt.

JSE FTSE Top 40: Öl-Schock drückt Kurse Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
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Der südafrikanische Leitindex JSE FTSE Top 40 geriet zum Wochenauftakt unter erheblichen Verkaufsdruck. Eskalierende Spannungen im Nahen Osten und Berichte über Störungen in der Straße von Hormus belasteten die Stimmung massiv. Das Barometer verlor über 1.200 Punkte und schloss bei 112.243 Zählern.

Anleger flohen aus risikobehafteten Schwellenländer-Assets, während die Ölpreise parallel dazu nach oben schnellten. Die Dynamik am Rohstoffmarkt spaltete das Kursbord in zwei Lager. Der Energiekonzern Sasol verbuchte ein Plus von sechs Prozent und setzte sich damit an die Spitze des Index.

Sasol profitiert, Minenwerte leiden

Auslöser für den Sasol-Sprung war der Anstieg der Sorte Brent Crude, nachdem die USA ein iranisches Schiff beschlagnahmt hatten. Im Gegensatz dazu zogen die Schwergewichte aus dem Bergbausektor den Index nach unten. Die Preise für Gold und Platin gaben nach und radierten ihre bisherigen Jahresgewinne fast vollständig aus.

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Finanzwerte wie die Absa Group oder die Standard Bank handelten ebenfalls vorsichtig. Marktteilnehmer werten dies als Reaktion auf die drohende Zinswende. Der südafrikanische Rand wertete derweil gegenüber dem US-Dollar ab, was den Druck auf doppelt gelistete Unternehmen zusätzlich erhöhte.

Warten auf die Inflationsdaten

Technisch stabilisierte sich der Index am Montagabend knapp oberhalb der Marke von 112.400 Punkten. Eine wichtige Unterstützung liegt bei 111.700 Zählern, die mit einem Aufwärtstrend seit Ende März korrespondiert. Sollte dieses Niveau fallen, rückt die Marke von 110.800 Punkten als nächster Boden in den Fokus.

Der Fokus verschiebt sich nun auf die Veröffentlichung der Inflationsdaten für März am Mittwochmorgen. Analysten rechnen mit einem Anstieg der Teuerungsrate auf 3,1 Prozent im Jahresvergleich. Für die Zinsentscheidung der Zentralbank am 28. Mai preisen Händler derzeit eine Erhöhung um 25 Basispunkte ein.

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