Kaffeepreis, Robusta-BestÀnde

Kaffeepreis: Robusta-BestÀnde auf 1,25-Jahres-Tief

22.04.2026 - 05:21:51 | boerse-global.de

Die Preise fĂŒr Arabica-Kaffee fallen aufgrund optimistischer Ernteprognosen aus Brasilien, wĂ€hrend Robusta aufgrund knapper LagerbestĂ€nde deutlich an Wert gewinnt.

Kaffeepreis: Robusta-BestĂ€nde auf 1,25-Jahres-Tief - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Kaffeepreis: Robusta-BestĂ€nde auf 1,25-Jahres-Tief - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Der globale Kaffeemarkt spaltet sich derzeit in zwei Richtungen. WÀhrend die Sorte Robusta aufgrund leerer LagerhÀuser eine Rallye erlebt, steht Arabica-Kaffee unter dem Druck optimistischer Ernteprognosen aus Brasilien. Diese Divergenz prÀgt das Geschehen an den Rohstoffbörsen in London und New York.

Robusta-Knappheit trifft auf brasilianische Rekordernte

Robusta-Kaffee verteuerte sich zuletzt an der Londoner Börse den dritten Tag in Folge. Grund fĂŒr den Preissprung sind die schrumpfenden LagerbestĂ€nde an der ICE-Börse. Diese fielen Mitte April auf den tiefsten Stand seit rund 15 Monaten. Das knappe Angebot bei dieser Sorte trifft auf eine weiterhin robuste Nachfrage.

Ein gegensĂ€tzliches Bild zeigt sich bei der Sorte Arabica. In New York belasten Erwartungen einer Rekordernte in Brasilien die Notierungen. Der Preis fĂŒr den Rohstoff verlor seit Jahresbeginn bereits ĂŒber 20 Prozent an Wert. Am Dienstag schloss der Kurs bei 284,25 US-Dollar.

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Produktionseinbruch in Kolumbien dÀmpft Preisdruck

Indes können regionale AusfÀlle den AbwÀrtstrend bei Arabica bisher nur abfedern, aber nicht stoppen. In Kolumbien brach die Produktion im MÀrz witterungsbedingt um 29 Prozent auf 754.000 Tonnen ein. Schwere RegenfÀlle behinderten dort die Erntearbeiten massiv. Marktteilnehmer gewichten die positiven Signale aus Brasilien derzeit jedoch deutlich stÀrker.

Parallel dazu sorgen strukturelle Probleme fĂŒr eine anhaltend hohe VolatilitĂ€t von fast 45 Prozent. Steigende Produktionskosten und logistische EngpĂ€sse bleiben bestehen. Langfristig rechnen Experten dennoch mit einem Marktwachstum auf ein Volumen von rund 145 Milliarden US-Dollar bis 2032.

Der Fokus der HĂ€ndler richtet sich in den kommenden Wochen auf den Erntebeginn in Brasilien. BestĂ€tigen sich die hohen Ertragserwartungen vor Ort, dĂŒrfte der Preisdruck auf Arabica anhalten. Die nĂ€chste charttechnische UnterstĂŒtzung liegt beim jĂŒngsten Jahrestief von 269,40 US-Dollar.

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