Kalray, Aktie

Kalray Aktie: 116 Millionen für Openchip-Projekt

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 20:55 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der KI-Spezialist Kalray profitiert von massiven spanischen Investitionen in Partner Openchip und stellt auf ein Service-Modell um.

Kalray Aktie: Staatsmilliarden für KI-Partner Openchip
Abstrakte Darstellung von Mikrochip-Technologie und Halbleiter-Fertigung in einer modernen Laborumgebung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Kalray festigt seine Position im europäischen KI-Sektor. Der Partner Openchip erhält massive staatliche Unterstützung. Die spanische Behörde SETT plant Investitionen von bis zu 116 Millionen Euro. Kalray liefert dafür das technologische Rückgrat.

Strategische Allianz in Madrid

Die Kapitalspritze für Openchip stärkt das gesamte Ökosystem der Partner. Parallel dazu vertiefen beide Unternehmen ihre technische Zusammenarbeit. Sie entwickeln gemeinsam Architekturen für KI-Gigafabriken und Hochleistungsrechner.

Für Kalray geht es um mehr als nur Software. Openchip hält Optionsscheine auf die Aktien des französischen Entwicklers. Bei einer vollständigen Ausübung bis Juli 2026 würde der Partner rund 15 Prozent der Anteile halten. Ein neuer Ankeraktionär könnte die Kapitalstruktur langfristig stabilisieren.

Wandel zum Service-Modell

Kalray setzt verstärkt auf ein Dienstleistungsmodell. Eine Expertengruppe aus 20 Spezialisten unterstützt Openchip bei der Chip-Entwicklung. Der Vertrag läuft mindestens 12 Monate bis Mitte 2027.

Diese Strategie senkt die operativen Kosten. Sie sorgt für planbare Einnahmen aus Servicegebühren und Lizenzen. Das Unternehmen reduziert so finanzielle Risiken und bleibt dennoch an großen KI-Projekten beteiligt.

Die Anleger feiern diese Perspektiven. Die Aktie kletterte heute um 17,81 Prozent. Damit summiert sich das Plus seit Jahresbeginn auf 600,85 Prozent. Die Marktkapitalisierung liegt nun bei rund 115 Millionen Euro.

Im Juli 2026 steht die Hauptversammlung an. Dort wird das Management Details zur künftigen IP-Strategie vorlegen. Ein weiterer Meilenstein bleibt der Abschluss privater Finanzierungsrunden durch regionale Partner. Diese sind Voraussetzung für den Abruf der spanischen Staatsgelder.

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