Keel, Situational

Keel: Situational Awareness verdreifacht auf 19,88 Millionen Aktien

01.06.2026 - 06:07:59 | boerse-global.de

Keel Infrastructure wandelt sich vom Krypto-Miner zum KI-Infrastruktur-Dienstleister und zieht mit 2,2 Gigawatt Strom-Pipeline Großinvestoren an.

iShares Silver ETF: Kursrutsch - Foto: über boerse-global.de
iShares Silver ETF: Kursrutsch - Foto: über boerse-global.de

Keel Infrastructure Corp. rückt ins Visier großer institutioneller Investoren. Der Umbau vom reinen Krypto-Miner zum Infrastruktur-Dienstleister für Künstliche Intelligenz (KI) zieht massiv Kapital an. Rechenzentren für KI-Anwendungen benötigen enorme Energiemengen, die das Unternehmen bereitstellen will.

Hedgefonds verdreifacht Einsatz

Der technologieorientierte Hedgefonds Situational Awareness LP hat seine Position drastisch ausgebaut. Der Fonds unter Leopold Aschenbrenner erhöhte seinen Anteil von 6,9 Millionen auf 19,88 Millionen Aktien. Damit hält die Gesellschaft rund 3,29 Prozent der ausstehenden Papiere.

Die Bewertung dieser Beteiligung liegt bei etwa 111,7 Millionen Dollar. Für die Fondsmanager ist gesicherter Netzzugang der entscheidende Engpass für die nächste Generation der KI-Entwicklung. Strom gilt in diesem Segment als das neue Öl.

Fokus auf KI-Rechenzentren

Parallel zur strategischen Neuausrichtung vollzog das Unternehmen den Umzug von Kanada nach Delaware. Der Namenswechsel von Bitfarms zu Keel Infrastructure soll den Zugang für US-amerikanische Fonds und Indizes erleichtern. Das Management distanziert sich damit von den volatilen Erträgen des Krypto-Minings.

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Stattdessen strebt Keel langfristige Mietverträge mit Tech-Giganten an. Das Unternehmen liefert die nötige Energie und die physische Infrastruktur. Dieses Modell senkt die Risiken bei der Hardware-Beschaffung. Die Kunden bringen ihre Chips oft selbst mit.

Gigawatt als Wettbewerbsvorteil

Das Fundament für diesen Plan bildet eine Strom-Pipeline von 2,2 Gigawatt. Diese Kapazitäten verteilen sich auf strategische Standorte in Washington, Pennsylvania und Québec. In Nordamerika stoßen lokale Stromnetze durch den Boom der Rechenzentren zunehmend an ihre Grenzen.

Finanziell sieht sich das Unternehmen für die Transformation gerüstet. Keel verfügte zuletzt über eine Liquidität von rund 533 Millionen Dollar. Damit will der Vorstand die Erschließung der nordamerikanischen Standorte vorantreiben.

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Zusätzlich trennt sich die Firma von Randbereichen. Ein Standort in Paraguay wurde für 13 Millionen Dollar verkauft. Das Kapital fließt direkt in den Ausbau der heimischen Infrastruktur.

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