Entwarnung, PegelstÀnde

Keine Entwarnung - sinkende PegelstÀnde erwartet

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 11:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Nach historischen Tiefs der PegelstĂ€nde hat sich die Lage fĂŒr die Schifffahrt auf dem Rhein leicht entspannt.

Eine deutliche Entwarnung gibt es jedoch nicht. Laut Vorhersage dĂŒrften die WasserstĂ€nde in den kommenden Tagen wieder sinken.

Zwischen St. Goar und Mainz könnten Schiffe nach wie vor nur teilbeladen passieren, sagte Fabian Spieß, stellvertretender GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB). Die BeeintrĂ€chtigungen seien geringer als Anfang und Mitte August. Die leicht gestiegenen WasserstĂ€nde fĂŒhrten zu deutlich mehr Schiffsverkehr, sagte Spieß. Um die Schiffe voll zu beladen, sei am Pegel Kaub fĂŒr die meisten Schiffe ein Wasserstand von etwa 150 Zentimetern nötig.

Kaub liegt am Mittelrhein zwischen St. Goar und Mainz. Der Abschnitt gilt als "Nadelöhr" der Rheinschifffahrt. Die Fahrrinne ist laut BDB schlechter ausgebaut. Der Pegel in Kaub lag zu Wochenbeginn bei 73 Zentimetern und sank bis Mittwoch auf 59 Zentimeter. Die Bundesanstalt fĂŒr GewĂ€sserkunde und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung rechnen bis Anfang kommender Woche mit WasserstĂ€nden unter 40 Zentimetern. Laut 14-Tage-Vorhersage könnten sie danach wieder etwas steigen.

Mitte August war der Pegelstand in Kaub zwischenzeitlich auf 6 Zentimeter gesunken - so niedrig wie noch nie. Daraufhin brach die Frachtschifffahrt auf dem Rhein ein: GĂŒterschiffe konnten entweder gar nicht mehr oder nur leer fahren. In der zweiten August-HĂ€lfte stiegen die WasserstĂ€nde wegen der NiederschlĂ€ge wieder an.

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