Kleinanzeigen: Neue Phishing-Welle zielt auf VerkÀufer
26.03.2026 - 00:39:26 | boerse-global.deEine neue Phishing-Kampagne bedroht aktuell Nutzer von Kleinanzeigen-Portalen. VerbraucherschĂŒtzer und Polizei warnen vor einer raffinierte Masche, die gezielt die âSicher bezahlenâ-Funktion ausnutzt. Besonders VerkĂ€ufer geraten ins Visier der BetrĂŒger.
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Die perfide Masche: So locken sie VerkÀufer in die Falle
Lange galten KĂ€ufer als Hauptziel. Jetzt drehen die Kriminellen den SpieĂ um. Ein vermeintlicher KĂ€ufer meldet sich nach der Anzeigenschaltung und schlĂ€gt âSicher bezahlenâ vor. Das erzeugt Vertrauen.
Statt das offizielle System zu nutzen, schicken die TĂ€ter einen Link per SMS oder Messenger. Dieser fĂŒhrt auf eine tĂ€uschend echte Fake-Seite. Dort sollen VerkĂ€ufer ihre Kreditkartendaten eingeben, um den âGeldeingang zu bestĂ€tigenâ. Eine Frau aus Gifhorn verlor so Ende Februar ĂŒber 700 Euro. Die Seiten sind oft nur Stunden online â das erschwert die Verfolgung massiv.
PayPal und Banken: Phishing-Alarm in den letzten 48 Stunden
Das Phishing-Radar der Verbraucherzentrale registrierte zuletzt einen starken Anstieg gefĂ€lschter Mails. Im Fokus: PayPal. Die Mails behaupten, eine Kreditkarte sei entfernt worden und mĂŒsse neu verknĂŒpft werden. Da PayPal auf Kleinanzeigen weit verbreitet ist, nutzen BetrĂŒger diese Verunsicherung schamlos aus.
Parallel kursieren Phishing-Versuche im Namen der Deutschen Bank, der Volksbanken und des Dienstleisters SumUp. Sie fordern eine dringende Kontoverifizierung bis zum 29. MĂ€rz, um eine angebliche Sperrung abzuwenden. Die Experten warnen: Die Kombination aus Zeitdruck, offiziellen Logos und roten Warnfarben in den Mails lĂ€sst viele Nutzer unĂŒberlegt handeln.
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Smartphone-Nutzer in Gefahr: So schĂŒtzen Sie sich
Wer ĂŒber das Smartphone handelt, ist besonders gefĂ€hrdet. Auf dem kleinen Bildschirm sind gefĂ€lschte URLs schwer zu erkennen. Der Rat der Sicherheitsexperten ist eindeutig: SchlieĂen Sie Transaktionen nur innerhalb der offiziellen App ab.
Die echte âSicher bezahlenâ-Funktion verlangt niemals die Eingabe von Kreditkartendaten auf einer externen Seite. Alles lĂ€uft im Nachrichtenverlauf der App. Links per SMS oder WhatsApp sind fast immer Betrug. Achten Sie auch auf die Anrede: Echte Stellen sprechen Sie namentlich an, Phishing-Mails nutzen oft nur âHallo!â.
Immer professioneller: Die neue QualitÀt der CyberkriminalitÀt
Die Methoden der BetrĂŒger werden immer raffinierter. Rechtschreibfehler und schlechte Grafiken sind passĂ©. Heute sind die Fake-Seiten technisch hochwertig. IT-Experten berichten von KI-gestĂŒtzten Tools, die die Kommunikation automatisieren und perfektionieren.
Ein weiterer trend ist âQuishingâ â Phishing per QR-Code. Diese Codes, angeblich fĂŒr ZahlungsbestĂ€tigungen, installieren Schadsoftware oder leiten auf Datendiebstahl-Seiten. Sie sind tĂŒckisch, weil Sicherheitssysteme sie schwerer blockieren können als normale Links.
Was tun, wenn es schon zu spÀt ist?
Schnelles Handeln ist jetzt entscheidend. Informieren Sie umgehend Ihre Bank und sperren Sie betroffene Karten ĂŒber die 116 116. Ăndern Sie sofort die Passwörter fĂŒr Ihr Kleinanzeigen-Konto und die verknĂŒpfte E-Mail-Adresse.
Erstatten Sie unbedingt Anzeige bei der Polizei. Auch wenn die Chancen auf RĂŒckerstattung gering sind: Nur so können Ermittler Muster erkennen und TĂ€ter-Netzwerke zerschlagen. PrĂŒfen Sie bei Ihrer Bank einen Erstattungsanspruch. Gerichte entscheiden manchmal zugunsten der Opfer, wenn die Phishing-Mail als besonders tĂ€uschend eingestuft wird.
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