Klöckner & Co Aktie: Mitternacht entscheidet
14.04.2026 - 11:07:03 | boerse-global.deHeute Nacht um 24:00 Uhr schließt sich das Fenster. Die weitere Annahmefrist für das Barangebot von Worthington Steel läuft ab — und Klöckner-Aktionäre, die noch keine Entscheidung getroffen haben, stehen vor dem letzten Aufruf.
Worthington Steel bietet 11,00 Euro je Aktie in bar. Das Problem: Der Börsenkurs notiert derzeit über diesem Angebotspreis. Wer das Angebot annimmt, realisiert also einen Abschlag gegenüber dem aktuellen Marktpreis.
Mehrheit gesichert, Squeeze-out im Blick
Strukturell ist die Übernahme längst entschieden. Worthington Steel sicherte sich bereits zum Ende der ersten Annahmefrist 58,8 Prozent aller ausstehenden Aktien — mehr als die erforderliche Mindestannahmeschwelle von 57,5 Prozent. Der Vollzug der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet, sobald die ausstehenden Behördengenehmigungen vorliegen.
Was Minderheitsaktionäre aufhorchen lässt: Worthington Steel hat am 27. März offiziell angekündigt, nach Vollzug einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abzuschließen. Außerdem prüft der Käufer, vorbehaltlich der Annahmequote, ein mögliches Delisting oder einen Squeeze-out verbliebener Minderheitsaktionäre.
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Starke Zahlen, konkrete Termine
Für Worthington Steel kommt die Übernahme zu einem günstigen Zeitpunkt. Klöckner & Co steigerte das EBITDA vor Sondereffekten im Geschäftsjahr 2025 auf 171 Millionen Euro — nach 136 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz belief sich auf rund 6,4 Milliarden Euro. Treiber war die Konzentration auf margenstarke Verarbeitungsdienstleistungen in Europa und Nordamerika.
Unabhängig vom Übernahmeprozess stehen zwei Termine im Kalender:
- 6. Mai 2026: Zwischenmitteilung zum ersten Quartal 2026
- 20. Mai 2026: 20. ordentliche Hauptversammlung, auf der eine Dividende von 0,20 Euro je Aktie zur Abstimmung steht
Das Management betont, dass keine Standortschließungen oder Entlassungen geplant sind. Der Vorstand soll das Unternehmen weiterhin eigenständig führen.
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Für Aktionäre, die das Angebot zu 11,00 Euro ablehnen, wird die Frage nach BGAV-Konditionen und möglichen Squeeze-out-Abfindungen zum entscheidenden Faktor — beides wird sich im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2026 konkretisieren.
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