Kratos, Defense

Kratos Defense Aktie: Milliarden-Pipeline ignoriert!

13.04.2026 - 05:59:20 | boerse-global.de

Kratos Defense sammelt Rüstungsaufträge im Milliardenwert, doch der Aktienkurs fällt. Grund ist der negative Cashflow, der frühestens 2028 positiv werden soll.

Kratos Defense Aktie: Milliarden-Pipeline ignoriert! - Foto: über boerse-global.de

Kratos Defense sammelt derzeit Rüstungsaufträge in Serie ein. Allein seit Jahresbeginn sicherte sich das Unternehmen acht millionenschwere Verträge, darunter ein massives Projekt der U.S. Space Force. Trotz dieser vollen Auftragsbücher hat das Papier in den vergangenen Wochen deutlich an Wert verloren. Diese Diskrepanz zwingt Anleger zu einer genauen Prüfung der tatsächlichen Unternehmensbewertung.

Analysten sehen massives Potenzial

Die jüngste Aufwertung durch Jefferies Financial Group sorgte am Markt für Aufsehen. Die Analysten hoben die Einstufung auf „Kaufen“ an und riefen ein Kursziel von 85 US-Dollar aus. Als Begründung nannten sie eine gigantische Projektpipeline im Wert von 14 Milliarden US-Dollar. Auf diese Nachricht hin verzeichnete der Titel einen Sprung von über zehn Prozent. Zuvor war der Kurs jedoch massiv unter Druck geraten. Mit einem Minus von über 22 Prozent auf Sicht von 30 Tagen spiegelt die aktuelle Bewertung eine spürbare Skepsis wider.

Operativ liefert das Management greifbare Erfolge. Zu den wichtigsten Meilensteinen der jüngsten Vergangenheit zählen:

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  • Ein Rahmenvertrag der U.S. Space Force mit einem Volumen von bis zu 446,8 Millionen US-Dollar.
  • Die Federführung beim MACH-TB 2.0 Programm für 20 Hyperschall-Testflüge.
  • Ein 49-Millionen-Dollar-Vertrag der US-Marine für Oriole-Feststoffraketenmotoren.

Diese Abschlüsse untermauern die Umsatzprognose für das Jahr 2026, die zwischen 1,59 und 1,67 Milliarden US-Dollar liegt. Auch die jüngsten Quartalszahlen übertrafen die Erwartungen des Marktes beim Gewinn um durchschnittlich 25 Prozent.

Das Problem mit dem Cashflow

Die Zurückhaltung der Investoren hat einen konkreten Grund. Der Fokus verlagert sich zunehmend auf das Umsetzungsrisiko. Kratos muss beweisen, dass die neuen Verträge zeitnah in echtes Geld umgewandelt werden können. Genau hier hakt es derzeit. Der freie Cashflow der letzten zwölf Monate weist ein Defizit von knapp 121 Millionen US-Dollar auf. Analystenschätzungen zufolge wird diese Kennzahl frühestens im Jahr 2028 in den positiven Bereich drehen. Die hohe wöchentliche Schwankungsbreite der Papiere unterstreicht die anhaltende Unsicherheit der Marktteilnehmer.

Die kommenden Monate erfordern eine fehlerfreie operative Ausführung. Die massiven Investitionen in Produktionskapazitäten für Drohnen und Hyperschall-Technologie müssen sich in der zweiten Jahreshälfte 2026 in steigenden Margen niederschlagen. Gelingt die pünktliche Auslieferung der anvisierten Projekte, bietet der aktuelle Bewertungsabschlag eine fundamentale Basis für eine Neubewertung.

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