Landesinnenminister: Sabotage hÀtte regionalen Blackout auslösen können
Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 15:57 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWenn der TÀter erfolgreich gewesen wÀre, hÀtte die Dimension regionale Blackout-QualitÀten erreichen können, sagte der CDU-Politiker in Dresden. "Das wÀre schon möglich gewesen."
Mehrere Sprengvorrichtungen gezĂŒndet, aber kein Schaden
In Ostsachsen hatte die Polizei am Freitag und Samstag insgesamt 21 pyrotechnische Sprengvorrichtungen an Hochspannungstrassen entdeckt. Diese waren laut Schuster so angelegt, dass sie einen Draht ĂŒber die Hochspannungskabel ziehen konnten, um dadurch KurzschlĂŒsse zu erzeugen. Einige der Vorrichtungen waren demnach bereits gezĂŒndet. Es sei aber auĂer etwas verbranntem Gras kein nennenswerter Schaden entstanden.
Weitere Sprengvorrichtungen wurden in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg entdeckt. In zwei FĂ€llen erfĂŒllten diese ihren Zweck: In Bergheim westlich von Köln legte ein Kurzschluss mehrere Blöcke eines Kraftwerks fĂŒr einige Tage lahm. Im Brandenburger Umspannwerk Turnow-Preilack nahe dem Kraftwerk JĂ€nschwalde kam es zu zwei KurzschlĂŒssen. Zu StromausfĂ€llen kam es in beiden FĂ€llen aber nicht.
48-JĂ€hriger bei Aachen festgenommen
Den mutmaĂlichen TĂ€ter nahm die nordrhein-westfĂ€lische Polizei am Morgen in der NĂ€he des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen fest. Nach dem Mann war mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus gesucht worden. Er leistete laut Polizei bei seiner Festnahme keinen Widerstand und hatte weitere Sprengmittel bei sich.
